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Abschlussarbeit

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Gewinnung und Auswertung von Paaren von Namen für Objekte in Typdeklarationen von Java-Programmen („Infer Name“)

Verfasser: Mark Thamm
Betreuer: Prof. Dr. Friedrich Steimann
Status: abgeschlossen
Jahr: 2008
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Variablen zeichnen sich in typisierten Programmiersprachen durch zweierlei

aus: einen Typen und einen Bezeichner. Da jedes Programm in der Regel weit weniger unterschiedliche Typen als Bezeichner enthält, kommt dem Variablennamen eine speziellere Bedeutung zu als dem Typbezeichner.

Tatsächlich bezeichnet der Variablenname üblicherweise auch die lokale Funktion der Variablen oder ihren erwartbaren Wert - er bezieht sich im Unterschied zum Typbezeichner also auf den Inhalt einer Variablen.

Variablen werden in Programmtexten einander zugewiesen, etwa über lokale Variablen oder Methodenparameter, so dass der Wert von Variable zu Variable wandert und im Laufe solcher Zuweisungen durch unterschiedliche Bezeichner auch unterschiedlich benannt werden kann. Insofern sich die Bedeutung des Variablennamen auf den Wert bezieht, ändert sich mit den Bezeichnern sehr wahrscheinlich auch der Wert. Eine Folge von Bezeichnern innerhalb solcher Zuweisungen kann man daher auch als Nutzungsprofil des Typen verstehen, mit dem die einander zugewiesenen Variablen deklariert sind. In der vorliegenden Arbeit werden diese Nutzungsprofile zunächst nach typischen Mustern untersucht, um herauszufinden, ob abweichende Fälle möglicherweise Strukturmängel aufweisen, die entweder durch eine standardisierte Namensgebung oder durch eine adäquatere Typisierung behoben werden können.
25.05.2009
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