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Aktuelles - Oktober 2006

Engagement der Hagener Stifter zahlt sich aus

Studienzentrum in Budapest ehrt Absolventinnen und Absolventen

Vor zwei Jahren gründete die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität die Stiftung Deutschsprachiges Studienzentrum Budapest, um der Arbeit des seit 1991 bestehenden Studienzentrums der FernUniversität in der ungarischen Hauptstadt eine dauerhafte, solide Basis zu geben. Jetzt waren die Stifter bei der diesjährigen Ehrung der Absolventinnen und Absolventen des Studienzentrums zu Gast und überzeugten sich dabei selbst von der Arbeit vor Ort.

Die Vorstandsmitglieder der Freundesgesellschaft, unter ihnen Dr. Dr. h.c. Jörn Kreke, Aufsichtsratsvorsitzender der Douglas Holding AG, Klaus Hacker, Vorstandsvorsitzender der Hagener Sparkasse, Hans-Peter Rapp-Frick, Hauptgeschäftsführer der SIHK, Bernd Pederzani, Geschäftsführender Gesellschafter der Europart Holding und Dr. Kai Wilke, Geschäftsführer der Firma Risse und Wilke Kaltband kamen ebenso zur Ehrung wie Vertreter des ungarischen Ministeriums für Bildung und Kultur, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Präsident der deutsch-ungarischen Gesellschaft, Dr. Peter Spary. Die Ehrung fand in einer Feierstunde in der Deutschen Botschaft statt: Knapp 30 erfolgreiche ehemalige Studierende erhielten in dem charmanten klassizistischen Bau im Stadteil Buda ihre Diplom-, Master- oder Bachelor-Zeugnisse und ein kleines Geschenk der FernUniversität.

Die Absolventen nahmen mit dem FernUni-Zeugnis oft bereits ihren zweiten Universitätsabschluss in Empfang: Zusätzlich zu ihrem ungarischen Studienfach studierten sie an der FernUniversität, um mit einem deutschen Abschluss auch auf bilaterale und internationale Geschäftsprozesse vorbereitet zu sein. Damit geht die Strategie der Hagener Stifter auf: Natürlich sind Unternehmen wie Europart oder Douglas auf dem ungarischen Markt aktiv. Unter den Absolventinnen und Absolventen der FernUniversität halten sie durchaus Ausschau nach Nachwuchskräften, denn diese verbinden hervorragende Deutschkenntnisse mit exzellenten wissenschaftlichen Qualifikationen. Sie kennen sich zudem auf dem ungarischen ebenso wie auf dem deutschen Markt aus. Die Stifter sehen damit in der Arbeit der FernUniversität in Ungarn ein Mittel, die Ausbildung einer (künftigen) Elite zu fördern – auch zum Nutzen deutscher Unternehmen.

Für dieses Engagement der Sponsoren bedankte sich, stellvertretend für alle geehrten Absolventen, Dr. László Burger, der in Budapest Rechtswissenschaft und an der FernUniversität Wirtschaftswissenschaft studiert hat. Burger arbeitet als Rechtsanwalt; dem Studienzentrum ist er als Mentor für die Studierenden erhalten geblieben. Er brachte auf den Punkt, was die Stifter, der Botschafter und alle Absolventen dachten: Die FernUniversität biete die Chance für ein enorm effizientes Studium und damit ein Sprungbrett, um jedes individuelle Ziel zu erreichen. „Wer an der FernUniversität studiert hat, der hat gelernt, Probleme zu lösen und mit allen praktischen Fragen des Lebens umzugehen“, erklärte er.

Der deutsche Botschafter in Ungarn, Hans-Peter Schiff, betonte die ausgezeichneten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn, die von der Arbeit des Studienzentrums profitierten: Nach wie vor wachse die ungarische Wirtschaft mit den Auslandsinvestitionen, die zu einem großen Teil aus Deutschland kommen. „Das Studienzentrum ist ein ausgezeichnetes Beispiel ganz besonders guter deutsch-ungarischer Zusammenarbeit“, lobte er. Die Absolventen seien „Brückenpfeiler der Beziehung der beiden Länder.“

Mit dem Leiter des Studienzentrums, Gábor Halász, sprachen die Stifter und FernUni-Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer deshalb auch über die zukünftige Arbeit, Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten im Studienzentrum. Der Vorstand der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität zeigte sich deutlich daran interessiert, sich weiterhin für das Studienzentrum zu engagieren: Die Absolventen seien schließlich der Beleg, dass diese Investition sich lohne.

Foto Zur Ehrung in der Deutschen Botschaft in Budapest waren die erfolgreichen ungarischen Absolventinnen und Absolventen des letzten Jahres eingeladen. In alphabetischer Reihenfolge: Dr. László Burger, Szilvia Balázsné Kisteleki, Henriett Dächert, Imre Fehér, Szilvia Garai, Carolin Hacker, Dr. Mariann Hegedüsné Sziklai, Orsolya Hidvégi, József Hoffstätter, Alexandra Horváth, Róbert Kaposi, Magdolna Magyarovics, Gabriella Molnárné Magyar, Judit Pajor, Attila Rendi, Attila Stöckl, Mária Szabóné Gyalog, Veronika Takács, Judit Tillné Steiner, Éva Törökné Teszárik, Levente Tóth, Tiborné Tudlik, Jolánn Uhelné Istenes, Hajnalka Vágvölgyi, Katalin Vájer, Beáta Vinczéné Bakai, János Wáger. Es gratulierten FernUni-Rektor Hoyer (links), Botschafter Schiff (rechts) und der Leiter des Studienzentrums, Gabor Halasz (2. von rechts).
Anemone Schlich | 16.10.2006
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