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Aktuelles - Oktober 2006

Drei Viertel des Berufslebens an der FernUniversität

Prof. Dr. Franz Locher für 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt

Auf 40 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst konnte Prof. Dr. Franz Locher, Lehrgebiet Numerische Mathematik, am 1. Oktober zurückblicken. Drei Viertel dieser Zeit arbeitete er an der FernUniversität in Hagen: Am 1. Juni 1976 wurde Franz Locher an die junge Universität berufen, die zum Wintersemester 1975/1976 ihren Betrieb aufgenommen hatten. Seither war er unter anderem dreimal Mathematik-Dekan.

m Anschluss an sein Studium an der Universität Tübingen wurde er dort am 1. Oktober 1966 Verwalter einer wissenschaftlichen Assistentenstelle, nach seiner Promotion wissenschaftlicher Assistent und Beamter auf Widerruf. Die nächste Stufe auf der Karriereleiter war nach erfolgter Habilitation (1971) die Berufung zum Hochschuldozenten, 1973 wurde Locher zum Professor berufen. Drei Jahre später verließ er Tübingen in Richtung Hagen.

Als Forscher konzentriert er sich hier auf die Teile der Numerik, die aus der Approximationstheorie entstanden sind oder zu ihr enge Bezüge haben: Interpolation, Numerische Integration, Fourier-Techniken und Wavelets. In seinen Arbeiten ergeben sich zahlreiche interessante Bezüge zu aktuellen Themen der Digitaltechnik und der grafischen Datenverarbeitung. Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf dem Multimedia-Bereich und der Entwicklung von Java-Applets für die computergestützte interaktive Lehre.

Franz Locher ist verheiratet, hat drei Kinder und vier Enkel. Seine Hobbys sind klassische Musik, die Geschichte und der heimische Garten.

Gerd Dapprich | 30.10.2006
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