Bunt gemischt war die Schar der FernUni-Absolventinnen und -Absolventen, die zum Alumni-Treffen der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. am 25. November ins Arcadeon in Hagen gekommen waren: Damen und Herren verschiedenen Alters, die in den zahlreichen Studiengängen der Hochschule das Passende für ihren Berufs- oder Lebensweg gefunden und erfolgreich abgeschlossen haben. Während einige von ihnen seit einigen Wochen oder Monaten Absolventinnen und Absolventen sind, fühlen sich andere Erfolgreiche bereits seit Jahren „ihrer FernUni“ eng verbunden. Insgesamt hatten sich zu der Samstags-Veranstaltung 26 erfolgreiche Ex-Studentinnen und -Studenten angemeldet.
In ihrer Begrüßung unterstrich die Sprecherin des Absolventenkreises, Marlis Sendfeld, die wachsende Bedeutung innerhalb der Freundesgesellschaft: 1997 wurde der Absolventenkreis gegründet, als einer der ersten überhaupt. Und das an einer sehr jungen Universität, die räumlich weit entfernt von der Mehrzahl ihrer Studierenden liegt. Seine Entwicklung verlief fast stürmisch, inzwischen hat der Kreis 551 Mitglieder (bei einer Gesamtzahl von 983 der Freundesgesellschaft). „Das zeigt auch, dass die FernUniversität für uns Absolventinnen und Absolventen etwas Besonderes ist!“ unterstrich Marlis Sendfeld.
Die Teilnehmenden der Feier mit Prof. Busche in ihrer Mitte
Prorektor Prof. Dr. Uwe Schimank konnte dieses Kompliment für die FernUniversität an ihre Absolventinnen und Absolventen zurückgeben. Die Hochschule wird in Zukunft sehr genau ermitteln, was aus ihnen wird und geworden ist. Bei seinem Überblick über die wichtigsten Ereignisse an der FernUniversität seit dem letzten Absolvententreffen kam Prof. Schimank auch auf die Umstellung von Diplom- und Magister-Studiengängen auf Bachelor- und Master-Abschlüsse zu sprechen: Das Re-Akkreditierungsverfahren wird bei ihnen wahrscheinlich deutlich schwieriger sein als die erstmalige Akkreditierung: „Dann muss man zeigen, was man geleistet hat.“ Vor allem die beruflichen Erfolge der Studierenden werden wichtig sein bei der Re-Akkreditierung: „Wir wollen und werden in Zukunft die Zusammenarbeit mit unseren Absolventinnen und Absolventen verstärken“, versprach der Prorektor, „und gemeinsam über Wege hierbei nachdenken“.
Der Geschäftsführer der Gesellschaft der Freunde, Hans-Peter Rapp-Frick, wies auf einen anderen Beleg für die Wertschätzung der Absolventinnen und Absolventen durch ihre Universität hin: In 13 von 20 Studienzentren in NRW – und in immer mehr außerhalb des Landes – werden Absolventenfeiern in den verschiedensten Formen durchgeführt. Aufgrund der Ortsnähe mit durchaus guter Resonanz. Der Geschäftsführer vergaß auch nicht, auf das große Engagement der FernUni-Freunde für Studienzentren in Mittel- und Osteuropa hinzuweisen. Kürzlich hat eine Delegation an Absolventenfeiern in den ungarischen Studienzentren Budapest und Pecs teilgenommen. Viele Menschen in Mittel- und Osteuropa haben ja eine große Sympathie für Deutschland und sprechen oder lernen die deutsche Sprache. Mit einem (zusätzlichen) Abschluss an der FernUniversität bieten sich ihnen beste Chancen für ihr berufliches Weiterkommen: Deutschen Unternehmen sind sie als Mitarbeitende oder als Verhandlungspartnerinnen und -partner in einheimischen Unternehmen höchst willkommen. Der Vorstand der Freundesgesellschaft hofft auf weitere Mitglieder aus Absolventenkreisen, die – so Hans-Peter Rapp-Frick – in „Betrieben und bei Kollegen für die FernUniversität werben und als Botschafter dieser Idee im Land werben.“
Anschließend beleuchtete Prof. Dr. Hubertus Busche, Institut für Philosophie der FernUniversität in Hagen, „Die Moral in der modernen Ökonomie“ anhand der „Bienenfabel des Bernard Mandeville" aus einem hoch interessanten Blickwinkel. Viele hörten nicht nur gespannt zu, sondern machten sich auch Notizen für die anschließende Diskussion.
In der anschließenden Mitgliederversammlung des Absolventenkreises wurde beschlossen, einen Workshop mit Prof. Dr. Claudia de Witt, Leiterin des Lehrgebiets Bildungswissenschaft, zum Thema „Social-Software und Kompetenzentwicklung“ durchzuführen. Dabei wird es um Kompetenzentwicklung durch digitale Medien gehen.
Konzentriert hörten die Absolventinnen und Absolventen den Ausführungen von Prof. Dr. Hubertus Busche zu
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