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Aktuelles - März 2007

Experte für Europa-Recht erhielt Ernennungsurkunde

Mit Prof. Dr. Andreas Haratsch ist juristischer Lehrkörper der FernUni komplett

„Der Dampfer nimmt jetzt richtig Fahrt auf!“ freute sich Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth, als er am Mittwoch, 14. Februar, in Vertretung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät dem PD Dr. Andreas Haratsch zur Ernennung gratulierte. Als Vertreter des Rektors hatte Prorektor Prof. Dr. Gunter Schlageter dem neuen Professor für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht gerade die Ernennungsurkunde überreicht. Bereits seit dem 1. Dezember 2005 vertrat Andreas Haratsch die Professur. Nun sind wieder alle Professuren der Fakultät besetzt.

Herzlichen Glückwunsch! Prof. Dr. Gunter Schlageter (rechts), der Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer vertrat, gratulierte dem neuen Professor Pr. Andreas Haratsch als Erster Herzlichen Glückwunsch! Prof. Dr. Gunter Schlageter, der Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer vertrat, gratulierte dem neuen Professor Pr. Andreas Haratsch als Erster

Arbeitsschwerpunkte des neuen Professors sind das Europarecht, vor allem die Verfassungsentwicklung, das Völkerrecht, hier insbesondere der Menschenrechtsschutz, innerstaatliche Föderalismusfragen sowie das Besondere Verwaltungsrecht.

Das europäische Verfassungs- und Verwaltungsrecht wurde schon früh zentraler Punkt des 1963 in Mainz Geborenen. Berufliche Stationen waren u. a. verschiedene Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, als Wissenschaftlicher Assistent und als Lehrbeauftragter an der Johannes-Gutenberg-Universität seiner Heimatstadt, an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und an der Universität Potsdam. Als Gastdozent im Europarecht an der Bundesakademie für Öffentliche Verwaltung im Bundesministerium des Innern ist er seit 1996 tätig, von April 2003 bis Ende Februar 2005 war er Wissenschaftlicher Referent am Zentrum für europäische Integrationsforschung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Sommersemester 2005 vertrat Haratsch eine Professur an der Universität Konstanz. Seit 1. Dezember 2005 vertrat er die Professur für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht an der FernUniversität in Hagen.

Seine juristische Ausbildung hatte Andreas Haratsch mit dem Wintersemester 1982/83 in Mainz begonnen. Das Erste Juristische Staatsexamen legte er am 12. Februar 1988 ab. Der Juristische Vorbereitungsdienst im OLG-Bezirk Koblenz dauerte vom 1. Mai 1989 bis 31. März 1992. Im Wintersemester 1991/92 studierte Haratsch an der Verwaltungs-Hochschule in Speyer. Am 17. März 1992 legte er das Zweite Staatsexamen ab. Die Promotion an der Mainzer Universität erfolgte am 5. September 1997, die Habilitation an der Universität Potsdam am 7. Mai 2003.

Der „begeisterte Konzertgänger“ liebt die klassische Musik. Und er freut sich auf die Fußballstadien im Umland.

Gerd Dapprich | 19.03.2007
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