Arno Schmidt (1914-1979) gilt mit Romanen wie „Zettels Traum“ und „Schule der Atheisten“ seit langem als einer der wichtigsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur. „Das Werk von Arno Schmidt“ ist der Titel der Ausstellung, die die Universitätsbibliothek Hagen vom 18. April bis zum 29. Mai 2007 in ihrem Ausstellungsraum, Universitätsstraße 23, zeigt. Die Präsentation wird am 18. April, Beginn 19.00 Uhr, mit einer Einführung in das Lebenswerk des Schriftstellers und einer literarischen Lesung eröffnet.
Zu Beginn stellt Karl-Heinz Müther die von ihm konzipierte Ausstellung vor. Müther, Gründungsmitglied der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Arno Schmidt. 1992 veröffentlichte er eine grundlegende Schmidt-Bibliographie. Die Ausstellung präsentiert Stücke aus seiner umfangreichen Sammlung: Erstausgaben, Arbeiten bildender Künstler zu Arno Schmidts Erzählungen, in- und ausländische Kritiken, Filme und Tondokumente, in denen der Schriftsteller zu erleben ist. Bernd Rauschenbach, Autor, Rezitator und herausragender Schmidt-Experte, gibt einen Überblick über Biographie und Werk. Anschließend liest er die 1961 entstandene Erzählung „Kühe in Halbtrauer“. Beim Zuhören enthüllt sich auch dem Nichtkenner, was der Schmidt-Kenner längst weiß: Dieser Autor ist nicht nur brillant, klug und provokativ – er ist auch ausgesprochen unterhaltsam.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek zugänglich: montags bis donnerstags 9.00 – 19.00 Uhr, freitags 9.00 – 16.00 Uhr, samstags 9.00 – 13.00 Uhr.
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