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Aktuelles - März 2007

„Grenzenlos leben?“ - 14 Preisträger wurden ausgezeichnet

Wettbewerb von ESEMP und Thalia Buchhandelsgruppe beim Philosophenkongress

„Grenzenlos leben?“ – Bedeutet die Europäisierung oder die Globalisierung ein grenzenloses Leben? Was erwartet Migranten auf der Suche nach einem besseren Leben? Nahezu 100 Schülerinnen und Schüler waren diesen Fragen nachgespürt und hatten sich mit einem Essay am Wettbewerb beteiligt, den die Europäische Gesellschaft für frühneuzeitliche Philosophie e.V. ESEMP gemeinsam mit der Buchhandelsgruppe Thalia und der FernUniversität in Hagen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 – 13 veranstaltet hatte. „Wir empfinden es als gesellschaftspolitischen Auftrag Kinder und Jugendliche für Werte, Kultur und Bildung zu interessieren. Deshalb haben wir diesen Wettbewerb gerne unterstützt“, sagte Jury-Mitglied und Thalia-Repräsentant Georg Reinhart anlässlich der Preisverleihung. „Das große Interesse der Schülerinnen und Schüler zeigt uns“, wertete Dr. Hubertus Busche, scheidender Präsident der ESEMP und Professor an der FernUniversität in Hagen, „dass junge Menschen durchaus für philosophische Themen zu begeistern sind.“

Europaschule Köln Europaschule Köln
Lisa Ebbinghaus (Kamen) Lisa Ebbinghaus (Kamen)
Die eingereichten Arbeiten wurden in zwei Altersgruppen bewertet, für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II. Analytisches Denken und Kreativität, Humor und Einfühlungsvermögen, aber auch großen Gestaltungswillen haben die Jugendlichen in ihren Essays bewiesen. Die Beiträge reichten von wissenschaftlichen Betrachtungen wesentlicher Fragen der Europäisierung bis zu sehr persönlichen Erlebnissen und Beobachtungen oder fabelhaften Erzählungen. Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht, aus den fast 100 Beiträgen die besten auszuwählen. Prämiert wurden 12 Einzelpreisträgerinnen und -preisträger sowie zwei Schulen mit jeweils acht Beiträgen: Die eingereichten Arbeiten wurden in zwei Altersgruppen bewertet, für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II. Analytisches Denken und Kreativität, Humor und Einfühlungsvermögen, aber auch großen Gestaltungswillen haben die Jugendlichen in ihren Essays bewiesen. Die Beiträge reichten von wissenschaftlichen Betrachtungen wesentlicher Fragen der Europäisierung bis zu sehr persönlichen Erlebnissen und Beobachtungen oder fabelhaften Erzählungen. Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht, aus den fast 100 Beiträgen die besten auszuwählen. Prämiert wurden 12 Einzelpreisträgerinnen und -preisträger sowie zwei Schulen mit jeweils acht Beiträgen:
Vlad Gourari (Unna) Vlad Gourari (Unna)
Aus der Sekundarstufe I: Lisa Ebbinghaus (Kamen), Vlad Gourari (Unna), Daniel Kreutzer (Hilden), Jutta Kurth (Borgholzhausen), Lena Leicht (Wuppertal).

Aus der Sekundarstufe II: Linda Gottschalk (Hilden), Thimo Heisenberg (Reichenberg), Antonia Kroll (Düsseldorf), Max Mengeringhaus (Haan), Michael Oertel (Bottrop), Timm Riedlin (Hückelhoven), Matthias Schäppi (Diestedde-Wadersloh).

Linda Gottschalk (Hilden) Linda Gottschalk (Hilden)

Als Schulen ausgezeichnet wurden die Europaschule Köln und das Suitbertus-Gymnasium Kaiserswerth.

Zum Hintergrund:

Die Europäische Gesellschaft für frühneuzeitliche Philosophie e.V. ESEMP und die FernUniversität in Hagen haben diesen Schülerwettbewerb gemeinsam mit der Buchhandelsgruppe Thalia ausgeschrieben, um Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig auf philosophische Fragestellungen neugierig zu machen. Prof. Dr. Hubertus Busche: „Die Philosophie der frühen Neuzeit begleitet den Aufbruch aus dem Mittelalter in unser modernes Europa und ist so ideal, um die philosophische Denkweise kennen zu lernen.“

Thimo Heisenberg (Reichenberg) Thimo Heisenberg (Reichenberg)

„Wir betrachten uns, das heißt Thalia als Teil des kulturellen Geschehens. Als Buchhandlung stehen wir täglich in der Verantwortung das Lesen zu fördern und tun dies unter anderem mit einem breit aufgestellten und abwechslungsreichen Sortiment in stationären Buchhandlungen oder sogar 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche unter www.thalia.de.“, ergänzte Reinhart.

Antonia Kroll (Düsseldorf) Antonia Kroll (Düsseldorf)

Und weiter: „Den interkulturellen Dialog fördern wir nur zu gerne auf diesem Weg. Unsere Preisträger haben sich mit ihren Essays als kritische junge Menschen erwiesen, die an diesem Dialog teilnehmen und ihre Meinung selbstbewusst vertreten. Hier möchte ich auch ausdrücklich die Schüler mit Migrationshintergrund erwähnen, die sich gerade bei diesem Thema als Mittler und Wanderer zwischen den Kulturen aktiv in die Diskussion eingebracht haben. Es kann nur ein Miteinander geben, bei dem die individuellen Besonderheiten erhalten bleiben, um Werte und Kultur sowohl zu wahren als auch zu entwickeln“. Dank gilt auch dem C.H. Beck Verlag, der Buchgutscheine für seine Verlagsprodukte zur Verfügung stellte.

Max Mengeringhaus (Haan) Max Mengeringhaus (Haan)

Im November 2004 hatte sich die ESEMP an der FernUniversität in Hagen gegründet. Sie bietet das Forum, um die Philosophie der Frühen Neuzeit international und interdisziplinär zu erforschen. Mit dem Kongress stellte sie einen übergreifenden europäischen Kontext her. Die einzelnen Panels berücksichtigten Teilepochen von Spätscholastik, Renaissance, Humanismus, Reformation und Frühaufklärung ebenso wie ein breites Themenspektrum von Ökonomie über Religion und Staat bis zum Bild vom Menschen.

Michael Oertel (Bottrop) Michael Oertel (Bottrop)

Schirmherr war der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Der Kongress wurde gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Thalia, der WAZ-Mediengruppe und der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V.

Alle Ausgezeichneten mit Veranstaltern

Weitere Informationen:

Susanne Bossemeyer
FernUniversität in Hagen
Stabsstelle Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 02331-987-2413
Susanne.bossemeyer@fernuni-hagen.de

Dr. Stefan Heßbrüggen-Walter
Institut für Philosophie
FernUniversität in Hagen
Tel.: 02331-987-2151
stefan.hessbrueggen-walter@fernuni-hagen.de

Markus Schuberth
Thalia Service GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 02331-690-6319
m.schuberth@thalia.de

Susanne Bossemeyer | 30.03.2007
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de