Zwei wissenschaftliche Symposien, die in näherer Zukunft stattfinden werden, hat Prof. Dr. Karl August Prinz von Sachsen Gessaphe maßgeblich mitorganisiert, und zwar sowohl in seiner Eigenschaft als Professor für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung in der Juristischen Fakultät der FernUniversität in Hagen wie als Präsident der Deutsch-Mexikanischen Juristenvereinigung (DMJV).
Es handelt sich zum einen um ein wissenschaftliches Symposium zur Mündlichkeit und Rechtsstaatlichkeit des Prozesses, das vom 27. bis 30. August an der größten lateinamerikanischen Universität, der Universidad Autönoma de Mexico, sowie am Berufungsgericht und der Richterschule des Teilstaates Mexico in Toluca stattfinden wird. Das Thema hat inzwischen in Mexico erhebliche Brisanz erlangt, denn der mexikanische Staatspräsident Felipe Calderon hat die Einführung des bislang in Mexico weithin unbekannten mündlichen und unmittelbaren Verfahrens in Strafsachen sowie die Schaffung eines bundeseinheitlichen Strafprozessrechts zur Chefsache gemacht. Teilnehmen werden u. a. der Präsident des Bundesgerichtshofes, Prof. Dr. Günter Hirsch, sowie Richter des mexikanischen Obersten Gerichtshofes. Eingebunden werden konnten neben der FernUniversität in Hagen gewichtige mexikanische Universitäten sowie die Konrad-Adenauer-Stiftung.
Die zweite Veranstaltung ist die Jahrestagung der DMJV vom 17. bis 19. Oktober in Rostock. Geboten wird ein anspruchsvolles und interessantes Programm mit gleichfalls hoch qualifizierten Rednern aus Wissenschaft und Praxis, an dem sowohl die Rechtswissenschaftliche Fakultät als auch das Institut für Politikwissenschaften der FernUniversität in Hagen organisatorisch wie personell maßgeblichen Anteil haben.
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