Beweis für die Erfolge der Forschung an der FernUniversität sind die Promovendinnen und Promovenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die von Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (2. v. re.), Dekan Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum (li.) und Prodekan Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth (re.) beglückwünscht wurden.
Groß war das Interesse an der Absolventenehrung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen am 15. Juni. In der Festveranstaltung wurden die ersten Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bachelor of Laws und neue Doktorinnen und Doktoren geehrt.
Dabei war die Einführung des richtungweisenden Studiengangs, der Juristen vor allem für Tätigkeiten außerhalb der Rechtsprechung qualifiziert, durchaus mit einer gewissen Unsicherheit verbunden gewesen: „Es gehörte Mut dazu, im Wintersemester 2003/04 einen solchen Studiengang einzuführen“, erinnerte sich der Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer zurück. Inzwischen sind über 3.000 Studierende ein Beweis dafür, dass sich dieses Studium durchaus gegen traditionelle Juristenausbildungen behaupten kann.
Die Doppelbelastung von Beruf und Studium auf sich zu nehmen erfordert Mut. Darauf wies Dekan Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum hin: „Wir hatten den Mut, den Studiengang einzurichten, die Absolventinnen und Absolventen waren ebenso mutig, weil i. d. R. ja das Staatsexamen das Ziel ist.“ Doch dieses qualifiziere eben weniger für die Arbeit in der Wirtschaft: „Und in diese Lücke stößt jetzt der Bachelor of Laws.“ Er vermittelt auch wirtschaftliches und wirtschaftsrechtliches Know-how sowie besondere persönliche Eigenschaften, die für diese Tätigkeit notwendig sind. Dass der Bedarf an entsprechend ausgebildeten Juristen da ist beweisen die stark steigenden Einschreiberzahlen.
Die ersten erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Bachelor of Laws-Studiums mit Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (li.) und Dekan Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum
70 Prozent der ersten Absolventinnen und Absolventen streben nun auch den Master-Abschluss an: Mehr als 100 haben sich für den ersten Durchgang eingeschrieben.
Ebenfalls stolz sein kann die Fakultät auf ihre Promovendinnen und Promovenden. Sie sind Beweis für die Erfolge der Forschung an der FernUniversität, zu denen die Rechtswissenschaftliche Fakultät einen erheblichen Beitrag leistet. Hinzu kommt, dass eine Promotion in der Praxis eine immer größere Bedeutung bekommt. Auch auf dem Arbeitsmarkt. In den ersten 20 Jahren der FernUniversität konnten sich rund 80 Juristen über ihre neue Doktoren-Titel freuen. Seit dem Jahre 2000 waren es bereits über 90, davon alleine im letzten Studiengang 20. Ein Beweis für die Qualität ist nicht zuletzt, dass viermal die Bestnote „Summa cum laude“ vergeben werden konnte. Umso erstaunlicher ist es, dass einige Promotionen parallel zu einer Berufstätigkeit gelangen.
Angemeldet hatten sich die Bachelor of Laws-Absolventen Till Blum (LL.B.), Caroline Stepputat (LL.B.), Heike Wiegand (LL.B.), Elke Maria Hauptfleisch (LL.B.) und Martin Oppmann (LL.B.) sowie die Promovenden und Promovendinnen Dr. Christian Neumann, Dr. Martin Asholt – der einen Vortrag über seine Dissertation „Zur Entwicklung des Straßenverkehrsstrafrechts" hielt – Dr. Michael Bräuer, Dr. Stephanie Bammel, Dr. Ralf Heimann, Dr. Andreas Humberg, Dr. Per Martiensen, Dr. Kathrin Rentrop, Dr. Christian Schäfer, Dr. Michael Neufang und Dr. Anke Holljesiefken
Einen Preis für ihre Dissertationen erhielten Dr. Martin Asholt und Dr. Kathrin Rentrop von der Juristischen Gesellschaft Hagen.
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