Wunder gibt es immer wieder: Ihr „blaues Wunder“ erlebten die Besucher des Universitätsfestes der FernUniversität in Hagen am Freitagabend. War der Himmel in der ganzen Woche wolkenverhangen, standen wenige Kilometer entfernt in der Nacht zuvor viele Keller unter Wasser und regnete es am Veranstaltungstag noch am Nachmittag, so zeigte sich pünktlich um 18.30 Uhr die Sonne für längere Zeit am großenteils strahlend blauen Himmel.
Gutes Wetter ist, allen Unkenrufen zum Trotz, eben einfach schon Tradition beim sommerlichen Universitätsfest. Und gute Tradition ist es ebenfalls, dass aus Hagen und seinem Großraum immer mehr Gäste kommen. Der Großraum Hagen reichte diesmal sogar bis nach Schwarzach in der Nähe von Würzburg: FernUni-Absolventin Susanne Gold und Ehemann Klaus fuhren 340 Kilometer, um endlich einmal dabei sein zu können: „So groß haben wir es uns nicht vorgestellt“, staunte die frischgebackene Diplom-Kauffrau. Bereits zum wiederholten Mal waren Absolventen aus Düsseldorf und Essen beim Fest: „Nächstes Jahr kommen wir wieder“, versprach Beate Loddenkötter aus der Landeshauptstadt.
Susanne und Klaus Gold kamen aus der Nähe von Würzburg
In den Vorjahren waren es über 6.000 Gäste, in diesem Jahr legte die Zahl sogar noch einmal kräftig zu. Der zentrale Campus platzte bereits um 21 Uhr fast aus den Nähten – und zeigte sich dennoch im Laufe des Abends noch weiter aufnahmefähig: Nach anfangs etwas zögerlichem Beginn füllte er sich sogar noch schneller als sonst mit Jung und Alt, Bürgerinnen und Bürgern und Prominenten, Nachbarinnen und Nachbarn sowie nicht zuletzt einer großen Zahl von FernUni-Beschäftigten. Das gemischte Publikum kam bestens miteinander aus, die Sanitäter waren – auch das ist Tradition – arbeitslos und konnten sich an der Musik erfreuen.
Die „Women-Rock und Funk-Live-Revue“
Anders als in den Jahren zuvor holten auch nicht mehr vorwiegend junge Leute per Handy Freunde und Bekannte, sondern auch viele „reifere“ Jahrgänge: „Komm zum Campus, hier geht die Post ab.“ Diesmal sogar auf zwei Bühnen. Auf der Hauptbühne wärmte das Flow-Accustic-Trio die Gäste langsam an, heizte anschließend die „Women-Rock und Funk-Live-Revue“ mit bekannten Songs aus den letzten Jahrzehnten den Gästen richtig ein. „B-Trug“, eine Coverband der Spitzenklasse, kochte sie am späteren Abend auf der kleinen Bühne vor dem AVZ-Gebäude gar, bevor Egbert Wunderlich sie mit seiner Ecce’s Soundbox-Disco zum frühen Morgen hin langsam abkühlen ließ.
Passend zur Musik verwandelte eine geheimnisvolle Illumination der Gebäude der FernUniversität den Campus in eine Freiluft-Disco, an deren Rändern die Besatzungen der zahlreichen Stände und Bierwagen mit dem Ausschänken von Kühlem und dem Austeilen von Heißem gar nicht nachkamen.
In seiner Eröffnung gemeinsam mit FernUni-Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer hatte Hagens Oberbürgermeister Peter Demnitz vorgeschlagen, dass die FernUniversität die Durchführung eines Uni-Festes in ihr Leitbild aufnehmen sollte. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Douglas Holding AG, EuroPart, Freundesgesellschaft, Hagener Straßenbahn AG, Mark E und Sparkasse Hagen.
Shopping in der Universitätsbibliothek - besser kann frau ihr Geld kaum anlegen
Wiederum sehr erfolgreich war der Bücherflohmarkt der Universitätsbibliothek, bei dem viele Interessierte wissenschaftliche Literatur für wenig Geld erwarben: 352 Bände wurden einer sinnvollen Weiterverwendung zugeführt.

FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de