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Aktuelles - August 2007

Mindener Altstadtfest macht BOA bekannt

Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“: FernUni macht mit

Bunte Luftballons wiesen den Neugierigen am 25. August den Weg zum Altstadtfest in Minden und zum Studienzentrum der FernUniversität, auf dessen Hof kräftig gefeiert wurde. „Das erste Altstadtfest seit 20 Jahren“, schwärmte Heidrun Spanier, Leiterin der Geschäftsstelle des Studienzentrums und Mitglied des Organisationsteams. Dass ausgerechnet dieses Jahr wieder ein Fest stattfindet, ist kein Zufall. „Es ist die Auftaktveranstaltung von BOA“, erklärt sie. BOA bedeutet „Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt“ und ist ein Netzwerk der in der Oberen Altstadt in Minden ansässigen rund 20 (Weiter-)Bildungseinrichtungen, sozialen Organisationen und Bürgerinitiativen.

Gegründet wurde das Netzwerk im August 2006, seit Oktober letzten Jahres ist es offizielles deutsches Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2005 - 2014. Die UN-Mitgliedstaaten haben sich verpflichtet, in diesen zehn Jahren nachhaltige Entwicklungen und Projekte in allen Bereichen der Bildung zu fördern. Die Umsetzung der Dekade wird von der UNESCO koordiniert, ausgezeichnete Institutionen dürfen das offizielle Logo führen.

Freuten sich über das gelungene Altstadtfest: Gerhard Brink, Mentor im Studienzentrum, Heidrun Spanier, Leiterin der Geschäftsstelle, PC-Betreuer Swen Weinhold und Studienberaterin Marga Hannemann (v. li.). Freuten sich über das gelungene Altstadtfest: Gerhard Brink, Mentor im Studienzentrum, Heidrun Spanier, Leiterin der Geschäftsstelle, PC-Betreuer Swen Weinhold und Studienberaterin Marga Hannemann (v. li.).

Die BOA-Bandbreite ist groß und reicht von Kindergarten und Grundschule über Caritasverband und Arbeitsloseninitiative bis hin zu Weiterbildungseinrichtungen wie dem Bildungswerk und Forum Minden und dem Studienzentrum der FernUniversität. Im Mittelpunkt steht dabei das generationenübergreifende und lebenslange Lernen, welches im Viertel Obere Altstadt ermöglicht werden soll. Die einzelnen Einrichtungen sollen enger zusammen arbeiten, z. B. beim Übergang von einer Schulform in die andere, Praktika anbieten oder sich in ihren Angeboten ergänzen.

„Und das geht am besten, wenn sich die Institutionen untereinander kennen. Das Netzwerk ist eine tolle Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad der FernUniversität weiter zu vergrößern“, ist sich Heidrun Spanier sicher.

Die einzelnen Institutionen haben sich während der Vorbereitung des Altstadtfestes bereits gut kennen gelernt und fungieren mittlerweile als gegenseitige Multiplikatoren. So konnte beispielsweise das Studienzentrum Minden vom Caritasverband betreuten ausländischen Studierenden helfen, die Probleme mit den Vorlesungen an Präsenzuniversitäten hatten. „Es gab sprachliche Barrieren, das Tempo der gesprochenen Sprache in den Vorlesungen war für einige zu hoch“, erklärt Spanier, „die Studienbriefe der FernUni kann man sich dagegen so oft durchlesen, wie man will.“

Das Team des Studienzentrums informierte Interessierte über das Studium an der FernUniversität in Hagen. Viele von ihnen haben sich auch bereits für das kommende Wintersemester eingeschrieben. „Solche Dinge passieren eher, wenn man etwas von der FernUni weiß“, legt die Leiterin dar. Auch andere Institutionen wie die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche fragen nach geeigneten Weiterbildungsangeboten wie dem Masterstudiengang Peace Studies.

Nicht zu übersehen: Info-Plakate der FernUniversität in Hagen Nicht zu übersehen: Info-Plakate der FernUniversität in Hagen
Gesche Quent | 30.08.2007
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de