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Aktuelles - September 2007

In Hagen gibt es keine „Kuschel“-Noten: „zetVision Controlling Award“ hart erarbeitet

Hohes theoretisches Niveau und praxisnahe Themen an der FernUniversität

"Ich habe alles, nur keine Zeit, denn beruflich bin ich sehr eingespannt“ sprach einer für alle Preisträger, die trotzdem zur erstmaligen Überreichung des Controlling Award auch aus größeren Entfernungen zur FernUniversität in Hagen gekommen waren. Gestiftet wurde der Preis von der zetVisions AG; Heidelberg, verliehen vom Lehrgebiet für BWL, insbes. Unternehmensrechnung und Controlling (Prof. Dr. Jörn Littkemann) an hervorragende Studierende und Absolventen.

Damit ihrem Zeitmangel nunmehr wesentlich verbesserte Berufsaussichten gegenüber stehen, hatten sich die insgesamt sechs Ausgezeichneten ganz besonders in Zeug gelegt (einer konnte aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen) und in ihrer Kategorie jeweils ein „Sehr Gut“ erzielt. Für die besten Diplomarbeiten im Studienjahr 2005/2006 wurden Ursula Budt, Michael Lanz und Bernd Wiesmann ausgezeichnet. Die Top-Abschlüsse im Fach Unternehmensrechnung und Controlling im vergangenen Studienjahr erreichten Gerhard Bulik und Thomas Roß.

„Eine herausragende Leistung in Anbetracht der Tatsache, dass die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität nicht dafür bekannt ist, ‚Kuschelnoten‘ zu vergeben“, lobte Prof. Jörn Littkemann. Besonders bemerkenswert sei, dass die Mehrzahl der Geehrten diese Leistung neben Beruf und Familie erbracht hat: „Und dann auch noch mit solchen Noten!“

Die 30 bis 35 Jahre alten Ausgezeichneten kommen aus den verschiedensten Berufen, sogar ein Redakteur eines großen Hamburger Verlages ist mit dabei. Ebenso vertreten sind als Arbeitgeber ein Logistikunternehmen, eine Bank und eine Handwerkskammer. Natürlich sind mit der Erreichung des universitären Abschlusses berufliche Hoffnungen und sogar schon konkrete Aussichten verbunden. Einig waren sich aber alle: „Erstmal fertig werden mit dem Fernstudium und dann weiterkommen.“

Weiterkommen will auch die zetVisions AG mit ihren Kontakten zur FernUniversität: Das 80-Mitarbeiter-Unternehmen in Heidelberg hat sich auf Effizienzsteigerung in Beteiligungsmanagement und Unternehmensführung spezialisiert. Im Zusammenspiel von Verbindung von Praxis und Wissenschaft sollen Experten „Impulsgeber“ sein. „Die FernUniversität ist für uns sehr interessant, weil ihre Studierenden gleichzeitig in der Praxis zuhause sind“, unterstrich Dr. Thomas Keil, Marketing-Chef der zetVisions AG. Ihre Fakultät für Wirtschaftswissenschaft sei „top“, so Keil: „Hier verbinden sich hohes theoretisches Niveau und praxisnahe Themen. Davon möchten wir profitieren und unsere Produkte verbessern.“

Die Themen der ausgezeichneten Diplomarbeiten reichten von der „Ausgestaltung eines Multi-Projekt-Managements“ über das „Controlling von Investitionen in die Informationstechnologie“ und die „Auswahlverfahren im Personalcontrolling“ bis hin zur „Positionierung von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen in Hochschulen“. „Controlling ist eine schnittstellenübergreifende BWL-Disziplin, die es ermöglicht, vielfältige Aspekte aus unterschiedlichen Problemfeldern zu behandeln“, erläuterte Jörn Littkemann. Im laufenden Semester haben über 550 Studierende das Fach an der FernUniversität belegt.

Prof. Jörn Littkemann (li.) und Dr. Thomas Keil (2. v. re.) freuten sich mit den Ausgezeichneten
Gerd Dapprich | 11.09.2007
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