Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (li.) hofft, dass Prof. Dr.-Ing. Firoz Kaderali der FernUniversität weiter verbunden bleibt - Ehefrau Hilde und die Kinder Yasmin und Lars sind sich nicht sicher, ob der Jubilar demnächst mehr zu Hause sein wird...
Ein besonderes Geschenk erhielt Prof. Dr.-Ing. Firoz Kaderali zu seinem 65. Geburtstag am Samstag, 8. September: Die Fakultät für Mathematik und Informatik hatte zusammen mit der Evangelischen Akademie Iserlohn ein zweitätiges wissenschaftliches Kolloquium in der frisch renovierten und erweiterten Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst in Schwerte organisiert.
Der Leiter des Lehrgebiets Kommunikationssysteme ist einer der renommiertesten Experten für Datenschutz und Datensicherheit in Kommunikationsnetzen sowie für den Einsatz von Neuen Medien in der Lehre. In der FernUniversität in Hagen war Kaderali einer der Wegbereiter des Lehrens und Lernens mit Neuen Medien und modernsten Informations- und Kommunikationstechnologien. Darüber hinaus befasst sich Kaderali mit den vielfältigen Auswirkungen und Wechselbeziehungen der Neuen Medien. Daher standen am 7. und 8. September vielfältige technische und gesellschaftliche Aspekte der Informations- und Kommunikationstechnik im Mittelpunkt. Die Schwerpunkte der Tagung „Auf dem Weg in eine technisierte Gesellschaft? Globalisierung und Informationsgesellschaft – Gewinner und Verlierer“ bildeten die Themen „Neue Entwicklungen der IuK-Technologien und deren gesellschaftliche Folgen“, „Informationssicherheit“ sowie „Lernen mit neuen Medien“. Wie bereits die Tagungen zu gleichen Themen anlässlich des 50. und des 60. Geburtstages von Prof. Kaderali stand die Veranstaltung mit neuen Themen gleichermaßen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.
War mit der Tagung zu seinen Ehren sehr zufrieden: Firoz Kaderali
In den folgenden Jahren erhielt er immer weitere Aufgaben in diesem innovativen Feld. Hier sind vor allem seine führenden Rollen im NRW-Forschungsverbund Datensicherheit und in der Initiative CampusSource zu nennen. Das von ihm zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gegründete Forschungsinstitut für Telekommunikation (FTK) als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis ist eines der ersten und erfolgreichsten An-Institute der FernUniversität.
Der Rektor der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, dankte seinem Kollegen für die großen Verdienste: „Sie haben sich von Anfang an mit den Besonderheiten der FernUniversität und den Vorteilen des Fernstudiums identifiziert.“ Dabei spielten die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien schon frühzeitig „die Schlüsselrolle“. Zudem sei er ein „herausragender Repräsentant der FernUniversität in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, z. B. als Vorsitzender von CampusSource und in der wissenschaftlichen Leitung von Campus Content.
Die Veranstaltung richtete sich an Expertinnen und Experten ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger
Auch augenblicklich engagiert sich der Jubilar für die FernUniversität: Als Vorsitzender der Findungskommission für den zukünftigen Hochschulrat hat er eine der zurzeit verantwortungsvollsten Aufgaben. Auch forschungsmäßig wird er ihr sicher auch über seine bevorstehende Emeritierung hinaus verbunden bleiben.
Mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“ war Prodekanin Prof. Dr. Luise Unger als Vertreterin der Fakultät für Mathematik und Informatik gekommen. Mit Prof. Kaderali werde eine Persönlichkeit die FernUniversität verlassen, die nicht zu ersetzen sei. Immer sei er seiner Verantwortung als Wissenschaftler gerecht geworden und habe die Technikfolgen im Auge behalten.
Programm des Kolloquiums: http://www.ks.fernuni-hagen.de/aktuelles/te_kon_div/Einladung_Festkolloquium_65_Geb.pdf.
Mitarbeitende und Mitstreitende von heute und von gestern kamen nach Schwerte
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de