„Ich bin sehr froh darüber, diese Weiterbildung absolviert zu haben“, schloss Dr. Aino Metz die Vorstellung ihrer Masterarbeit ab, „der Stoff war zwar anspruchsvoll, aber die Skripte waren sehr gut verständlich, die Qualität insgesamt hoch.“ So wie sie dachten viele der Absolventinnen und Absolventen des weiterbildenden Masterstudienganges Arbeits- und Organisationspsychologie, die zu ihrer feierlichen Ehrung am 22. September zahlreich aus ganz Deutschland angereist kamen. Der Alumni-Verein der Arbeits- und Organisationspsychologie hatte die Feier im Arcadeon organisiert, an der etwa 70 Personen teilnahmen.
Dr. Aino Metz.
Dr. Metz hat sich in ihrer Abschlussarbeit mit dem Thema Alter und Arbeit auseinandergesetzt und Arbeitnehmerinnen und -nehmer zwischen 40 und 60 Jahren zu verschiedensten Faktoren ihrer Arbeit und Arbeitssituation befragt, so z. B. zu Stress- und Konfliktsituationen. Die daraus abgeleiteten Ergebnisse verglich sie anschließend mit der Situation finnischer Beschäftigter, die mitunter sehr unterschiedlich ist. So können in Finnland die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen 63 und 68 Jahren eines Unternehmens selbst entscheiden, wann sie in den Ruhestand gehen und haben dadurch ein höheres Selbstwertgefühl als deutsche Arbeitnehmerinnen und –nehmer in Altersteilzeitmodellen. „Diese Menschen verlieren oft ihr Selbstwertgefühl, da sie keine Verantwortung mehr übertragen bekommen“, hat Aino Metz festgestellt. Sie wird sich jetzt mit einer Kommunikationsberatung- und Coachingagentur für Unternehmen und Privatpersonen selbstständig machen, wozu das Masterstudium einen wichtigen Beitrag geleistet hat.
„Solche Karrieren sind sehr typisch für den Studiengang“, weiß Diplom-Psychologin Ilke Seyran. Sie ist eine der Studienbetreuerinnen und –betreuer des berufsbegleitenden, viersemestrigen Teilzeitstudiums. „Für viele ergeben sich mit dem Abschluss neue berufliche Perspektiven.“ Die Studierenden und Absolventen arbeiten in den unterschiedlichsten Branchen, viele in Führungspositionen. Die meisten haben ein betriebswirtschaftliches Erststudium hinter sich. Sozial-, Ingenieur- und Naturwissenschaftler sind aber ebenso vertreten wie Mediziner und Juristen. Zum Studium entschließen sie sich, da sie im Berufsalltag mit praktischen Fragen konfrontiert werden, die sie die Grenzen ihres Erststudiums erkennen lassen. Sie wollen den Faktor Mensch mehr in den Mittelpunkt stellen.
Um den Stellenwert der Beschäftigten in Unternehmen und das Verhalten von Führungskräften ihnen gegenüber ging es in den zusätzlichen Fachvorträgen der externen Gastredner aus Wissenschaft und Praxis und von Prof. Dr. Gerd Wiendieck, dem Leiter des Masterstudienganges. Manfred Ebbers z. B. gab den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg, gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets authentisch und ehrlich zu sein und zu ihrem Wort zu stehen. Er war lange Zeit Personalvorstand von Pilkington Deutschland, dem weltweit größten Hersteller von Glas und Glasprodukten.
Ausführliche Informationen zum Studiengang gibt es unter:
www.master-organizational-psychology.de
Die Absolventinnen und Absolventen freuten sich mit den Lehrenden über ihr erfolgreich abgeschlossenes Studium.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de