Die menschliche Gesellschaft wird immer stärker durch biologische Gefahren bedroht: neue Krankheiten (wie z.B. SARS), biologische Terrorangriffe, globale Grippepandemien, aber auch die unkontrollierte Ausbreitung klassischer Krankheiten (wie z.B. HIV). Sich ständig ändernde Bevölkerungsstrukturen können die Ausbreitungsdynamik stark beeinflussen. Bevor man Gegenmaßnahmen erforschen kann, müssen neue Methoden entwickelt werden, die Wissen und Information aus verschiedensten Quellen miteinander kombinieren und verarbeiten können. Damit sollen die Ausbreitung von Krankheiten exakt modelliert, simuliert und analysiert, Gegenmaßnahmen entwickelt und deren Wirksamkeit abgeschätzt werden können.
Mit dieser Thematik befasst sich der Workshop „EpiGrid 2007“ vom 5. bis 7. November an der FernUniversität in Hagen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen sollen im nationalen und internationalen Maßstab zur Zusammenarbeit zusammengebracht und die entsprechenden Methoden und Werkzeuge für entsprechende intelligente Entscheidungssysteme entwickelt und verifiziert werden.
Tagungsleiter ist Prof. Dr. Herwig Unger, Lehrgebiet Kommunikationsnetze, der zusammen mit seinen Kollegen Prof. Dr. Ralf Hartmut Güting, Lehrgebiet Datenbanksysteme für neue Anwendungen, Prof. Dr. Wolfram Schiffmann, Rechnerarchitektur, und Prof. Dr. Jörg Keller, Parallelität und VLSI, ein Kompetenzentrum an der FernUniversität in Hagen etablieren möchte.
Weitere Informationen und kostenlose Anmeldungen: www.fernuni-hagen.de/epigrid/
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de