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Aktuelles - November 2007

17 Jahre Einsatz für Freundesgesellschaft und FernUni

Dr. Dr. h.c. Jörn Kreke ist jetzt Ehrenvorsitzender

Klaus Hacker (vorne, 5.v.l.) ist der neue Vorsitzende, Bernd Pederzani (2.v.l.) sein Stellvertreter. Annette Lapinski (3.v.l.) vertritt die Studierendenschaft der FernUniversität und Harald Rutenbeck (nicht anwesend) löst als derzeitiger Präsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen seinen Vorgänger Harald Korte ab

Mit einem langen und herzlichen Applaus bedankten sich die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. (GdF) beim langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dr. h.c. Jörn Kreke für seinen unermüdlichen Einsatz und sein großes Engagement: Nach über 17 Jahren als Vorstandsvorsitzender gab Jörn Kreke bei der diesjährigen Mitgliederversammlung am 12. November sein Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Klaus Hacker ab. Jörn Kreke wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der Gesellschaft der Freunde gewählt.

Die Wahl zum neuen Vorsitzenden nahm Klaus Hacker „mit großem Vergnügen“ an. Sein neuer stellvertretender Vorsitzender ist Bernd Pederzani, der sich als Vorstandsmitglied insbesondere für den Aufbau der Studienzentren in Smolensk und Budapest eingesetzt hat. Beide Wahlen verliefen einstimmig.

In seiner Begrüßungsrede gab Jörn Kreke einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und auf einige der eingetretenen Veränderungen in Wissenschaft und Verwaltung: „Die FernUniversität stellt sich den Herausforderungen, die sich durch das Hochschulfreiheitsgesetz ergeben haben.“

Hans-Peter Rapp-Frick, Geschäftsführer der GdF, betonte in seinem Bericht die Unterstützung der Studienzentren der FernUniversität mit Spenden als wichtige Aufgabe, um einen Beitrag für die Betreuung der Studierenden zu leisten. Im Jahr 2006 wurden rund 50.000 Euro gespendet. Ein großer Teil ging an die Studienzentren außerhalb Nordrhein-Westfalens und in Budapest. Auch wissenschaftliche Tagungen sowie verschiedene Veranstaltungsreihen an der FernUniversität und die Praktika Smolensker Studierender in Deutschland unterstützte sie finanziell.

Mit 986 Mitgliedern verzeichnet sie eine konstant hohe Mitgliederzahl, besonders erfreulich sei die wachsende Zahl ehemaliger Studierender – für Rapp-Frick ein Zeichen „relativ großer Zufriedenheit“ mit dem Studium und der FernUniversität unter den Studierenden.

Als wichtige Weichenstellungen für die Zukunft bezeichnete Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer u. a. das Aufstellen eines Hochschulentwicklungsplans 2007 – 2010 und der Findungskommission, die über die Zusammensetzung des im neuen Hochschulfreiheitsgesetz vorgesehenen Hochschulrats entscheidet.

Die schnelle Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse wertete er als Erfolg. Mittlerweile seien mehr Studierende in den neuen als in den alten Studiengängen immatrikuliert. Insgesamt hat sich die Zahl der Studierenden deutlich auf knapp 49.000 erhöht. „Das ist für uns ein großer Erfolg“, betonte er.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung stellte Prof. Dr. Holger Lengfeld seine Studie zur Chancengleichheit in Europa vor und was die Deutschen darüber denken. Sie ergab eine hohe Zustimmung für die europäisierte Chancengleichheit, so dass Lengfeld daraus folgerte: „Europa wächst auch auf der Ebene der Bürger zusammen.“

Gesche Quent | 16.11.2007
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