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Aktuelles - November 2007

Arbeitswissenschaftler diskutieren europäisches Arbeitsrecht im Vergleich

Fachjuristen aus ganz Europa am 23. und 24. November in Hagen

Wie unterscheidet sich das Arbeitsrecht in den einzelnen Ländern der Europäischen Union? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Wie lässt sich ein gemeinsamer Nenner der unterschiedlichen Rechtskulturen finden? Mit diesen Fragen befassen sich Arbeitsrechtler aus ganz Europa am 23. und 24. November in Hagen.

Auf Einladung von Prof. Dr. Bernd Waas, Lehrgebiet Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Rechtsvergleichung an der FernUniversität, treffen sich international renommierte Professorinnen und Professoren der Studiengruppe innerhalb des europäischen Netzwerks der Arbeitsrechtler (European Labour Law Network, ELLN). Es werden ca. 30 Wissenschaftler aus ganz Europa teilnehmen von Lissabon bis Bukarest und von Rekjavik bis Nikosia.

Ziel dieser Studiengruppe ist es, das europäische Arbeitsrecht im Vergleich der einzelnen Länder aufzubereiten und jeweils zu den thematischen Schwerpunkten kommentierte Gesetzestexte heraus zu geben. „Wir möchten Transparenz erreichen“, beschreibt Prof. Waas das Vorgehen. „Um im zusammen wachsenden Europa den Weg auf einander zu auch im Arbeitsrecht zu erleichtern, müssen wir zunächst die Unterschiede beleuchten.“ Eine Premiere, denn erstmals in der Geschichte bearbeiten Arbeitsrechtswissenschaftler europaweit gemeinsam Themen aus dem Arbeitsrecht.

Das erste Treffen der Wissenschaftler fand 2006 in Leiden/Niederlande statt. In diesem Jahr befassen sich die Professorinnen und Professoren in Hagen mit dem Arbeitnehmerbegriff im Arbeitsrecht. Das in diesem Prozess entwickelte Buch wird voraussichtlich in einem Jahr erscheinen.

Susanne Bossemeyer | 22.11.2007
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