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Aktuelles - Dezember 2007

Erfolgsgeschichte in Ungarn: FernUniversität ehrte in Feier Absolventinnen und Absolventen

23 Zeugnisse wurden übergeben – DAAD-Preis ging an Krisztina Madai

Eine Erfolgsgeschichte schreibt das Fernstudienzentrum Budapest der FernUniversität in Hagen mit seinen 115 Absolventinnen und Absolventen der Jahre 2000 bis 2007. 23 Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2007 wurden dort am 7. Dezember mit einer Feier geehrt. Außerdem wurde ein Preis des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes (DAAD) an eine ungarische Absolventin überreicht.

DAAD-Preisträgerin Krisztina Madai ging in ihrer Magisterarbeit vor allem der Frage „Haben sich die Chancen ungarischer Frauen auf dem heimischen Arbeitsmarkt durch die Umwandlung von der sozialistischen Planwirtschaft zur Marktökonomie verändert?“ nach. Dabei arbeitete sie heraus, dass es Tendenzen zu einer Angleichung an die geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktstrukturen in den westeuropäischen EU-Ländern gibt. Gleichzeitig interpretierte sie die ungarischen Besonderheiten als Elemente eines traditionellen gesellschaftlichen Leitbildes und als Erbe realsozialistischer Frauenpolitik. Betreut wurde die Arbeit „Geschlechtersegmentation auf dem ungarischen Arbeitsmarkt“ von Prof. Dr. Walter Georg, Lehrgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik, FernUniversität. Der DAAD-Preis wird in jedem Jahr vom Rektorat der FernUniversität für besondere akademische Leistungen eines ausländischen Studenten oder einer Studentin vergeben.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt der Feier war die Gründung einer ungarischen Alumnisektion der FernUniversität. Hierüber informierte Dr. László Burger. Der FernUni-Absolvent, promovierter ungarischer Jurist und Diplom-Kaufmann, ist seit zwei Jahren Mentor im Fernstudienzentrum Budapest. Den Festvortrag „Doping im Spitzensport – eine unendliche Geschichte?“ hielt zuvor Prof. Dr. Uwe Schimank, Hagener Prorektor für Lehre, Studium, Studienreform und Weiterbildung. Grußworte sprachen Lothar Schulte, Wissenschaftsattaché an der Deutschen Botschaft in Ungarn, und Beate Schnier, Leiterin des DAAD-Informationszentrums in Budapest.

Das Fernstudienzentrum wird von der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. und der „Stiftung Deutschsprachiges Fernstudienzentrum Budapest“ in großartiger Weise materiell und ideell unterstützt.

Dass das Fernstudienzentrum Budapest die mit Abstand höchste Absolventenquote aller Studienzentren hat, ist auch auf die Kooperationen der FernUniversität mit ungarischen Hochschulen zurückzuführen. Vereinbarungen zur Zusammenarbeit in der Lehre bestehen mit der Universität Pécs, der Széchenyi István Universität Györ, der Wirtschaftshochschule Budapest und der Technischen Hochschule Budapest. Demzufolge erhält ein großer Teil der Studierenden im Rahmen von Doppelabschlussprogrammen Zeugnisse ihrer Heimathochschule und der deutschen Universität.

Gerd Dapprich | 19.12.2007
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