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Aktuelles - Februar 2008

„Sehr sinnvoll und sehr hilfreich“

Zweite Geschichtswoche mit Präsenzveranstaltungen in Hagen

Sogar aus Südfrankreich kam ein Student zur Geschichtswoche des Historischen Instituts der FernUniversität in Hagen angereist. Vom 11. bis 16. Februar hatte das Institut zum zweiten Mal eine Woche mit Übungen, Seminaren und Vorträgen für die Studierenden organisiert. Eingeladen waren Studentinnen und Studenten in den Bachelorstudiengängen Kulturwissenschaften sowie Politik und Organisation, im Masterstudiengang Formierung der Europäischen Moderne und im Magisterstudiengang. 75 Personen nahmen an den Veranstaltungen teil. Im Podcast - zu finden unter dem Stichwort "Mehr zum Thema" (rechte Spalte) - äußern sich die Beteiligten selbst zur Geschichtswoche.
Fragen konnten in den Seminaren sofort geklärt werden. Fragen konnten in den Seminaren sofort geklärt werden.


Lernen Fernstudierende sonst am heimischen Schreibtisch aus großer räumlicher Distanz, erlebten sie während der Geschichtswoche Campus-Atmosphäre. Sie lernten Lehrende und Mitstudierende kennen und klärten Fragen zum Lernstoff oder zu Prüfungen direkt in den Sprechstunden der Dozentinnen und Dozenten. Alle Lehrenden des Instituts waren vor Ort. In ihren Veranstaltungen führten sie in historische Forschungsmethoden ein oder diskutierten ausgewählte Themenstellungen.

Dr. Jürgen Nagel aus dem Lehrgebiet Neue Europäische und Außereuropäische Geschichte behandelte z.B. in seinem Seminar „Geschichte konkret“ die Erforschung von historischen Biografien. Mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierte er, welche Quellen sich zur Recherche eignen und wo sie zu finden sind.

Insbesondere den persönlichen Austausch schätzten sowohl Lehrende als auch Studierende. „In den Präsenzveranstaltungen kann ich gezielt auf Rückfragen eingehen, die spontan auftauchen und sehr fruchtbar sein können“, findet Jürgen Nagel. „So können wir zeigen, dass Wissenschaft über Diskussion läuft.“

Satu Panzner, eingeschrieben im Magisterstudiengang, kam bereits zum zweiten Mal zur Geschichtswoche, um „Kommilitonen wieder zusehen und um auch persönlich mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Ich kann mich hier mit ihnen bestens austauschen.“ Als „sehr sinnvoll und sehr hilfreich“ bezeichnete Gerhard Schmitz die Geschichtswoche. Er ist im Magisterstudiengang eingeschrieben.

Für die Organisation der Geschichtswoche verantwortlich war das Lehrgebiet „Neuere Deutsche und Europäische Geschichte“ von Prof. Dr. Peter Brandt unter der Federführung von Dr. Eva Ochs. Das Konzept hat sich durchgesetzt. „Wir wollen die Geschichtswoche im nächsten Jahr unbedingt wiederholen“, versichert Ochs.

Gesche Quent | 18.02.2008
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