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Aktuelles - Februar 2008

Erinnerung und Medialität als Kategorien politischer Kulturgeschichte

Erste wissenschaftliche Tagung im Lüdenscheider Haus der FernUniversität

Das Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen veranstaltet am Freitag, 22. Februar 2008, zum ersten Mal eine wissenschaftliche, interdisziplinäre Tagung im Haus der FernUniversität in Lüdenscheid. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diskutieren über „Erinnerung und Medialität als Kategorien politischer Kulturgeschichte“. An die Tagung schließt sich der öffentliche Vortrag von Prof. Dr. Bernd Faulenbach zum Thema „Flucht und Vertreibung in der individuellen, politischen und kulturellen Erinnerung“ im Rahmen der Reihe „Lüdenscheider Gespräche“ an. Er beginnt um 19:30 Uhr in den Räumen des Instituts in der Liebigstraße 11.


Prof. Dr. Bernd Faulenbach ist Stellvertretender Direktor des Forschungsinstitutes Arbeit, Bildung, Partizipation und Professor an der Ruhr-Universität Bochum. Des Weiteren ist er Mitglied im Beirat der Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden“ sowie im wissenschaftlichen Beirat des Hauses der Geschichte in Bonn.

Die Tagung gliedert sich in die beiden Themenbereiche „Erinnerung“ und „Medialität“. Der Bereich „Erinnerung“ beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen privater und kommunikativer Erinnerung bzw. kulturellem Gedächtnis. Diskutiert wird z. B., wie die individuelle Erinnerung einer Einzelperson zum Erinnerungszeugnis einer ganzen Generation oder Epoche werden kann.
Im zweiten Abschnitt wird die Bedeutung von medialen Erzeugnissen und Akteuren unter dem Forschungsaspekt der „Kulturgeschichte des Politischen“ untersucht. So wird u. a. der Frage nachgegangen, inwieweit Filme als historische Quellen angesehen und genutzt werden können.

Gesche Quent | 19.02.2008
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