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Aktuelles - März 2008

Ausstellung zeigt Leben und Werke von Mascha Kaléko

Lesungen bei Vernissage und Finissage in der Universitätsbibliothek

Heiter-melancholisch und in der Tradition von Heinrich Heine, Kurt Tucholsky und Erich Kästner sind die Werke, die Mascha Kaléko (1907-1975) Ende der Zwanziger Jahre schrieb. Weil die Autorin Jüdin war, haben die Nationalsozialisten ihre Publikationen verboten. Sie wanderte nach Amerika aus, lebte danach in Israel. In ihren späteren Werken verarbeitet Kaléko ihr Schicksal. Gleichzeitig sind sie Spiegelbilder des zeitgeschichtlichen Hintergrunds. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen im Gespräch“ und in Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin e.V. lädt die Hagener Universitätsbibliothek zu einer Ausstellung über die Autorin in ihren Ausstellungsraum (Universitätsstraße 23) ein. Vom 15. April bis zum 27. Mai zeigt sie „Mascha Kaléko – Mein Heimweh hieß Savignyplatz“. Konzept und Realisation lagen in den Händen von Jutta Rosenkranz.

Zur Vernissage am 15. April, 19 Uhr, gibt die Berliner Autorin und Journalistin eine Einführung in die Ausstellung. Die Schauspielerin Kriszti Kiss liest im Anschluss eine Auswahl von Gedichten, Prosatexten und Briefen Kalékos. Originalaufnahmen der Dichterin gibt es zur Finissage am 27. Mai, 19 Uhr. Jutta Rosenkranz bindet diese in die Lesung aus ihrer Biografie über Mascha Kaléko ein.

Gerd Dapprich | 05.03.2008
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