Geradezu glänzende Augen bekamen drei russischen Professoren der Mechanischen Fakultät der Staatlichen Technologischen Universität Kostroma, als sich die Gäste der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen über Forschung und Lehre der FernUniversität informierten. Die Delegation besuchte zunächst das fachlich benachbarte Lehrgebiet Prozesssteuerung und Regelungstechnik (apl. Prof. Dr.-Ing. Michael Gerke), wo ihnen Dr.-Ing. Ulrich Borgolte und Dr.-Ing. Andreas Bischoff einige Forschungsschwerpunkte erläuterten: den fliegenden autonomen Roboter (ein Blimp), mit dem Grundlagen für zwei Projekte in der Minenräumung und Waldbrandbekämpfung erarbeitet werden, und einen fahrenden Roboter, der per Handy natürlichsprachliche Befehle entgegennehmen kann.
Dieser Fahrroboter wird auch in der Fernlehre eingesetzt, erfuhren Prof. Dr. Vadim Gusev, Dekan der Mechanischen Fakultät, Prof. Dr. Wladimir Petrovskyi, Leiter des Lehrstuhls der Maschinenbautechnologie, und Prof. Dr. Wladimir Sadov vom selben Lehrstuhl: Studierende der FernUniversität können das Gerät von zuhause aus programmieren.
Umfassende Informationen über die FernUniversität insgesamt erhielten die drei Professoren und ihr Betreuer Edward Dzierzkowski aus dem Fachbereich Weiterbildung der SIHK zu Hagen von Pressereferent Gerd Dapprich.
Die 300.000-Einwohner-Stadt Kostroma liegt an der Wolga, 350 Kilometer nordöstlich von Moskau. Seit 1994 unterhält das Land Nordrhein-Westfalen zu der Region Kostroma Kooperationsbeziehungen. Über das mit deutscher Hilfe entstandene „Aus- und Weiterbildungszentrum Kostroma/NRW“ sind neue Kontakte der Staatlichen TU Kostroma entstanden. Über diese wollte die dreiköpfige Delegation sich in NRW informieren und besuchte in diesem Zusammenhang auch die SIHK und die Märkische Region.
Dr.-Ing. Ulrich Borgolte (li.) und sein Kollege Dr.-Ing. Andreas Bischoff (nicht im Bild) erläuterten den russischen Gästen mit ihrem Betreuer Edward Dzierzkowski (SIHK zu Hagen, li.) mehrere Forschungsprojekte, u. a. auch ihre Forschungen mit einem kleinen Blimp, einem "Prallluftschiff"
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