Selbstverständlich sei die Gleichstellung von Frauen und Männern leider nicht immer, findet Melanie Graf. „Aber wir sind auf dem richtigen Weg“, freut sich die hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte der FernUniversität in Hagen über eine Premiere an der Hochschule. Erstmals wählten die Mitarbeiterinnen der vier Fakultäten ihre eigene Gleichstellungsbeauftragte. Folgende Frauen werden Graf ab sofort und für vier Jahre nebenamtlich unterstützen:
WIWI: Katrin Heinrichs
MI: Dr. Daniela Keller, Birgit Feldmann (Vertreterin)
KSW: Dr. Susanne Winnerling, Dr. Ulrike Sattel (Vertreterin)
REWI: Anita Palonka, Andrea Heups (Vertreterin)
(v.l.n.r.) Anita Palonka, Dr. Susanne Winnerling, Katrin Heinrichs, Birgit Feldmann und Dr. Daniela Keller unterstützen Melanie Graf (3.v.r.)
Bei einem ersten Treffen stellte Melanie Graf den Frauen deren neue Aufgaben vor. Eine wichtige Rolle kommt ihnen beispielsweise in Berufungsverfahren zu. Hier werden sie Graf mit ihrem Expertenwissen beraten. „Wer aus der Fakultät kommt, die eine Professur zu besetzen hat, kann schließlich am besten beurteilen, welche Kriterien eine Kandidatin oder ein Kandidat dafür erfüllen muss“, erklärt die diplomierte Sozialwissenschaftlerin. Die letztendliche Stellungnahme darüber, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber unter Gleichstellungsaspekten geeignet ist, gibt dann Graf ab.
In ihren Fakultäten sind die jetzt Gewählten – insbesondere für die Kolleginnen – erste Ansprechpartnerinnen bei allen Fragen, die sich um das Thema „Gleichstellung der Geschlechter“ drehen. „Das Ziel der FernUniversität in Hagen ist es, ihren Frauenanteil auf allen Ebenen zu steigern“, appellierte Graf an eine fruchtbare Zusammenarbeit. Ihr Vorschlag, sich in regelmäßigen Abständen zu einer Feedbackrunde zu treffen, fand allgemeine Zustimmung.
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