Ein neues Bildungs- und Informationsangebot macht die FernUniversität in Hagen den Lippstädter Bürgerinnen und Bürgern: Die „BürgerUniversität Lippstadt“ soll Wissenstransfer und persönliche Kontakte zwischen der Stadt Lippstadt und der FernUniversität, den Lippstädter Bürgerinnen und Bürgern, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie allen Studierenden verstärken.
Die FernUniversität hat sich zu einem wichtigen „Standortfaktor“ in der Region entwickelt, von ihren Angeboten können viele Interessierte profitieren. Daher lädt die FernUniversität alle Bürgerinnen und Bürger ein, zu den Veranstaltungen der BürgerUniversität zu kommen. Veranstalter sind das Studienzentrum Lippstadt der FernUniversität und der Förderverein des Studienzentrums Lippstadt.
Ziele der Bürgeruniversität sind:
die Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Bürgerschaft
Informationen über neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft
disziplinübergreifende Weiterbildung für Erwachsene jeden Alters
Förderung des selbstgesteuerten Lernens mit Unterstützung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
Vernetzung vorhandener Ressourcen im Bereich der allgemeinen wissenschaftlichen Weiterbildung zum Nutzen von Organisationen und für das Selbststudium
Für die erste Phase der „BürgerUniversität“ im Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/09 sind vier Themenbereiche mit zielgruppenspezifischen Inhalten geplant.
Am Dienstag, 27. Mai, spricht Prof. Dr. Dr. Heinz Abels, FernUniversität in Hagen, über „Die Familie heute: Wer erzieht eigentlich wen und wozu?“ Prof. Abels leitet das Lehrgebiet Soziologie I / Individuum und Gesellschaft. Er geht auf die Fragen ein „Ist die Familie ein Auslaufmodell oder machen wir uns nur falsche Vorstellungen von ihrer Vergangenheit und Gegenwart? Was erwarten Eltern von ihren Kindern, und warum wird die Erziehung immer schwieriger? Wer identifiziert sich mit wem, wenn Jugendlichkeit als erstrebenswertes Muster gilt und Medien ungefragt und ungeniert sagen, wie man heute am besten über die Runden kommt?“.
Am Mittwoch, 18. Juni, geht es um „Soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft: Eine Illusion?“ Referent ist Prof. Dr. Holger Lengfeld, der an der FernUniversität in Hagen die Ernsting`s family-Stiftungsprofessur für soziologische Gegenwartsdiagnosen leitet. Soziale Gerechtigkeit wird in der Politik zwar häufig eingefordert, aber nach Meinung Vieler selten verwirklicht. Ist Gerechtigkeit damit ein leerer Begriff, unter dem jeder etwas anderes versteht? Prof. Lengfeld möchte in seinem Vortrag aufzeigen, dass Gerechtigkeitserwägungen durchaus zur Verbesserung politischer Entscheidungen beitragen könnten.
Beide Veranstaltungen der neuen Reihe „BürgerUniversität Lippstadt“ finden in der Thomas Valentin-Stadtbücherei Lippstadt, Fleischhauerstr. 2, jeweils von 19 bis 21 Uhr statt.
Für das Wintersemester 2008/09 werden Veranstaltungen zu den Themen: „Gewalttätige Gesellschaft durch TV, Internet und Computerspiele? und „Kultur des Älterwerdens“ geplant.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de