Dass sie über ihren zukünftigen Arbeitgeber schon gut informiert sind, haben die neuen Auszubildenden bereits in ihren Bewerbungsgesprächen bewiesen. Beim Infotag am 11. Juni hatten sie und ihre Eltern nun die Gelegenheit, die FernUniversität in Hagen bis ins Detail und sogar „von oben“ kennenzulernen.
Nach der Begrüßung durch Ausbildungsleiterin Karin Moldenhauer und einer kurzen Vorstellungsrunde gab es Zahlen, Daten und Fakten zur FernUni.
Viele neue Eindrücke gewannen die neuen Auszubildenden und ihre Eltern beim Infotag der FernUniversität in Hagen
Sandra Scheene, Teamleiterin in der Personalentwicklung, stellte die Gründungsgeschichte, Aufgaben, Organisationseinheiten, die Besonderheiten der Fernlehre und die Hochschule als Ausbildungsbetrieb vor. Zu den aktuell 27 Auszubildenden kommen am 1. August fünf Kauffrauen für Bürokommunikation, eine Elektronikerin für Geräte und Systeme, sechs Fachinformatiker, zwei Fachkräfte für Lagerlogistik und eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste.
Vom Balkon im 5. Stock des AVZ...
...genossen die Schwindelfreien den Blick von oben auf den Campus
Mit ihrer Schulklasse habe sie schon einmal an einem Rundgang durch die Bibliothek der FernUniversität teilgenommen. „Andere Bereiche der Uni kannte ich aber noch nicht“, freute sich Kim Sarah Bernickel aus Hagen über den Infotag. Die 21-Jährige ist eine der fünf angehenden Kauffrauen für Bürokommunikation. Mutter Karin ergänzte: „Auch für mich ist es schön zu wissen, wo meine Tochter in den nächsten drei Jahren ausgebildet wird.“
Die Inhalte der einzelnen Ausbildungsberufe stellten die ehemaligen und die Auszubildenden aus höheren Lehrjahren nach einem gemeinsamen Frühstück vor.
„Die vielen neuen Eindrücke auf sich wirken zu lassen und alles auf sich zukommen lassen“, lautete die Empfehlung von Christian Tietze an die „Neuen“. Als Fachkraft für Lagerlogistik hat er gerade seine Ausbildung beendet und ist jetzt im Logistikzentrum beschäftigt.
Im Videokonferenzraum: „Egal wo die Studierenden leben, ihre Prüfungen können sie per Videokonferenz bei ihrem Prüfer oder ihrer Prüferin in Hagen von fast jedem Ort der Welt ablegen“, erklärte Werner Mielke vom ZMI
Die Abkürzungen „AVZ“, „TGZ“ und „ESG“ verwenden wohl alle FernUni-Beschäftigten. Den 15 „Neuen“ zauberten sie ein Fragezeichen ins Gesicht. Während eines Rundgangs über den Campus verriet Heinz-Dieter Kolossa ihnen, dass sich dahinter das Allgemeine Verfügungszentrum, das ehemalige Technologie- und Gründerzentrum und das Eugen-Schmalenbach-Gebäude verbergen. „Wer schwindelfrei ist, sollte jetzt die Chance auf einen Blick von oben auf den Campus nutzen“, lud der Dezernent für Bau und Liegenschaften auf die Terrasse im fünften Stock des AVZ ein.
Kim Sarah Bernickel (Mitte) und ihre Eltern freuten sich am Infotag über viele neue FernUni-Eindrücke
Müssen die Studierenden nach Hagen kommen, wenn sie eine Prüfung ablegen wollen? Werner Mielke vom Zentrum für Medien und IT demonstrierte im Videokonferenzraum, wie Fernlehre funktioniert. „Egal wo die Studierenden leben, ihre Prüfungen können sie per Videokonferenz bei ihrem Prüfer oder ihrer Prüferin in Hagen von fast jedem Ort der Welt ablegen.“
Zum Abschluss der Veranstaltung warfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Blick in die Wissenschaft. Im Lehrgebiet Prozesssteuerung und Regelungstechnik von apl. Prof. Dr. -Ing. Michael Gehrke erfuhren sie unter anderem, dass Roboter tanzen können – natürlich nur, wenn sie entsprechend programmiert werden.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de