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Aktuelles - Juni 2008

Studienzentrum Schwäbisch Gmünd ehrte Absolventinnen und Absolventen

58 Studierende erwarben 2005/06 und 2006/07 universitäre Abschlüsse

Den Absolventinnen und Absolventen gratulierten auch FernUni-Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (vorne, Mitte), Dr. Joachim Bläse, Kulturbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd (vorne links) und die Leiterin des Studienzentrums, Relindis Pfisterer (vorne rechts)

In Schwäbisch Gmünd verabschiedete Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, Rektor der FernUniversität in Hagen, 26 Absolventinnen und Absolventen – darunter zwei Promovenden –, die im dortigen Studienzentrum betreut wurden. Insgesamt erwarben 58 Studierende des Studienzentrums in den Studienjahren 2005/06 und 2006/07 einen universitären Abschluss. Mit 1.100 Studierenden im laufenden Sommersemester gehört Schwäbisch Gmünd zu den größeren der FernUniversität.

Kulturbürgermeister Dr. Joachim Bläse lobte in seiner Begrüßungsrede die familiäre Atmosphäre im Studienzentrum der Stadt, wo die Studierenden von 25 Mentoren begleitet werden. Ein berufsbegleitendes Studium verlangt Entbehrungen, die auch die Familie mittragen muss. Dr. Bläse dankte für die Unterstützung der Absolventinnen und Absolventen durch ihre Familien. Dr. Wolfgang Bosse, Ministerialrat im Wissenschaftsministerium, unterstrich, dass die Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse ein europaweiter Beschluss sei. Es sei eine gern angenommene Herausforderung für die Hochschulen, die neuen Strukturen mit Qualität zu füllen.

Dr. Julia Frank referierte aus ihrer Promotion zum Thema „Selektion entlang ethnischer Grenzen im deutschen Bildungssystem“. Sie stellte in ihrem hochinteressanten Vortrag dar, dass die Gleichheit im Bildungssystem nur durch unterschiedliche Förderung der Migrantengruppen erreicht werden kann. „FernUniversität – Wegbereiter für eine erfolgreiche Zukunft“ lautete der Vortrag von Prof. Dr.- Ing. Hoyer, Rektor der FernUniversität. Er stellte heraus, dass die FernUniversität – obwohl drittgrößte Universität in Deutschland – eine Nischenuniversität ist. Sie erreicht mit ihrem Angebot und ihrem Lernsystem viele, die sonst nicht studieren könnten, z. B. hochbegabte Schülerinnen und Schüler, Sportlerinnen und Sportler, Behinderte, Berufstätige, Menschen in der Familienphase, mit abgebrochenen Studium etc. Des Weiteren präsentierte er kurz das neue Studienzentrumskonzept mit Regionalzentren, die auch einen „Service on Demand“ anbieten und optional mehrere kleinere Agenturen betreuen.

Anschließend überreichte er jedem Absolvent und jeder Absolventin ein kleines Buchgeschenk der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität in Hagen. Musikalisch umrahmt wurde dies von einem Streichquartett der Philharmonie Schwäbisch Gmünd mit „The Entertainer“ und dem Tango „El Conejito Escondido“.

proe | 16.06.2008
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