Menachem Voronov ist für seine herausragenden akademischen Leistungen mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet worden. Am Freitag, 15. August, verlieh ihm der Rektor der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer die Urkunde und sprach dem Preisträger seinen „großen Respekt und Hochachtung“ aus dafür, „dass Sie das Studium in einer fremden Sprache bewältigt haben“. Der Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik, Prof. Dr. Rutger Verbeek, und Privatdozent Dr. Christian Icking, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Kooperative Systeme, Praktische Informatik VI von Prof. Dr.-Ing. Jörg Haake, gratulierten ihm ebenfalls. Icking hatte Voronov während seiner Masterarbeit betreut.
Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (links) überreicht dem DAAD-Preisträger die Urkunde
Der DAAD zeichnet mit dem Preis ausländische Studierende und Absolventen aus, die in Deutschland an einer Hochschule studieren bzw. ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.
An der FernUniversität schloss der in St. Petersburg geborene Israeli den Masterstudiengang Informatik (Master of Science) mit der Gesamtnote „sehr gut“ ab. Seine Masterarbeit schrieb er zum Thema „Entwicklung eines Treibers für die serielle Kommunikation in einem Echtzeitbetriebssystem im Automotive-Bereich“.
Seinen Bachelorabschluss in Informatik erwarb Menachem Vonorov in Israel am Jerusalem College of Technology Machon-Lev. Deutsch brachte er sich selbst bei – zuerst mit Lehrbuch in Israel, dann in einem Sprachkurs in Hamburg. „Ich habe schon immer gerne selbstständig gelernt“, lächelt Voronov. „Daher lag mir auch das Fernstudium sofort.“ Um sein theoretisches Wissen zu vertiefen, entschied er sich für das Masterstudium an der FernUniversität. 2006 schrieb er sich ein. Es hat sich gelohnt: „Die Betreuung während des Studiums war erstklassig. Mein Wissen kann ich voll im Beruf einsetzen“, sagt der Informatiker zufrieden.
Auch der Dekan Prof. Dr. Rutger Verbeek (2.v.r.) und Privatdozent Dr. Christian Icking (rechts) gratulierten
Um den Preis zu feiern, brauchten Voronov und seine ihn begleitende Lebensgefährtin nur ein paar Schritte weiter gehen. Auf dem Campus der FernUniversität hatten sich bereits die ersten Gäste des alljährlich stattfindenden Unifestes eingefunden. Die Ehrung erhält auf dem Dies Academicus im November nochmals einen offiziellen akademischen Rahmen.
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