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Aktuelles - September 2008

Zum Abschied eine Festschrift für Heinz Abels

Soziologie-Professor hielt letzte Vorlesung an der FernUniversität

Eine besondere Form der Einladung zu seiner Abschiedsfeier hatte sich Prof. Dr. Dr. Heinz Abels einfallen lassen: Formlos lud er Menschen aus der FernUniversität in Hagen ein, die in seiner Zeit in Hagen für ihn eine Bedeutung erhalten haben – Professorinnen und Professoren sowie Emeriti aus verschiedenen Fakultäten, wissenschaftliche und nicht wissenschaftliche Mitarbeitende und Beschäftigte aus seinem Lehrgebiet Soziologie I / Individuum und Gesellschaft, dem Institut für Soziologie, dem Zentrum für Medien und IT, der Universitätsverwaltung und aus der Hochschulleitung. Ohne Nennung der Funktion.

Hocherfreut nahm Prof. Heinz Abels (li.) die Festschrift aus den Händen von Prof. Wieland Jäger entgegen

Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, Dekanin Prof. Dr. Ingrid Josephs, apl. Prof. Dr. Dr. h. c. Wieland Jäger und Prof. Dr. Holger Lengfeld als Geschäftsführender Direktor des Instituts beleuchteten in ihren Worten einige wichtige Facetten des renommierten und beliebten Soziologen – den Wissenschaftler, den Lehrenden, den Kollegen und nicht zuletzt den engagierten Dekan und Prorektor. Vor allem: den Menschen Heinz Abels. Ebenso überrascht wie sichtlich erfreut nahm Heinz Abels aus den Händen von Wieland Jäger eine Festschrift „Universität und Lebenswelt“. Herausgeber sind Jäger und der Professurvertreter Dr. Rainer Schützeichel.

Für die vielen freundlichen Worte, Gedanken zu seinem beruflichen Leben, Ratschläge für die Zeit als Emeritus, Geschenke und einfach für die schöne Zeit an der FernUniversität seit 1978 dankte Abels mit einer inhaltlich ernsthaften Vorlesung über den Abschied aus soziologischer Sicht. Die z.T. auch selbstironischen Bezüge auf die eigene neue Situation machten das Zuhören zu einem Genuss.

Schließlich hat er sich vorgenommen, noch einmal etwas Neues anzufangen: Der Professor will studieren, als Gasthörer: In Münster, seinem neuen Wohnort, möchte er seine „Interessen an Kunstgeschichte, Philosophie oder Theologie verfolgen können.“

Gerd Dapprich | 04.09.2008
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