Mit einer Vorlesung verabschiedete sich Prof. Dr. Georg Simonis als Leiter des Lehrgebiets „Internationale Konflikte und Umweltpolitik“ von der FernUniversität in Hagen von Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden, Weggefährtinnen und -gefährten in den „Unruhestand. Und „vor allem von Studierenden“, die ebenfalls in großer Zahl zu der Vorlesung über den „Beitrag der EU zur Lösung des Nahostkonflikts“ gekommen waren.
Prof. Georg Simonis verabschiedete sich mit einer Vorlesung aus dem aktiven Dienst
Besonders herzlich dankten die Mitarbeitenden ihrem scheidenden Chef für seinen Umgang mit ihnen, Vertreter des Kooperationspartners Fraunhofer Umsicht für sein faires Engagement im gemeinsamen Weiterbildungsstudium „infernum“. Ganz spontan ergriff „außer der Reihe“ Prof. Dr. Ulrich von Alemann das Wort, um Simonis zu charakterisieren, ihm seinen ganz persönlichen Dank auszudrücken und einen Blick zurück zu werfen auf die gemeinsame Zeit an der FernUniversität. Ein paar humorvolle Seitenhiebe auf einige besondere menschlichen Eigenschaften von Simonis konnte von Alemann sich nicht verkneifen (und wollte es wohl auch gar nicht). PD Dr. Stephan Bröchler überreichte Simonis zum Abschied als besonderes Geschenk ein akademisches Werk mit Beiträgen verschiedener Autoren.
Simonis ist „gerne hier gewesen“, ganz besonders wegen des angenehmen Klimas im Institut für Politikwissenschaft. Doch freue er sich jetzt auch darauf, seine neuen Freiheiten zu genießen. Er sei immer ein Hochschulreformer gewesen, aber die heutige Situation frustriere ihn: „Ich will mehr forschen.“
Die Vorlesung in der Mensa der FernUniversität war eingebunden in das von dem israelischen Gastprofessor Dr. Joseph Kostiner und Georg Simonis durchgeführte Präsenzseminar „Der Friedensprozess nach der Konferenz von Annapolis“.
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