Groß war die Zahl der Interessierten, die zur Ausstellungseröffnung kamen
Für die Hochschulübergreifende Fortbildung NRW (HÜF) war es die zehnte Ausstellung, für FernUni-Mitarbeiterin Claudia Koßmann die zweite in der Lennestraße und für HÜF-Leiter Erich Pröpper die letzte: „KossArt macht PopArt“.
Zusätzlich zu den bunten Pop-Art-Bildern...
Eröffnet wurde sie am 12. September auf ungewöhnliche, aber überzeugende Weise. Während sich die Gäste angeregt unterhielten, erschien Claudia Koßmann zunächst nur musikalisch – eine Musik-CD stellte unter Beweis, dass sich ihr Talent nicht nur auf die Malerei beschränkt. Begrüßt wurden die Gekommenen dann von Lisa Wühlbeck, die mitten zwischen ihnen stand. Als Moderatorin des Abends erklärte sie zunächst, was PopArt ist, ging dabei kurz auf Andy Warhol und Roy Liechtenstein ein. Dann kam sie auf Claudia Koßmann zu sprechen. Die FernUni-Mitarbeitern „nimmt ihre Motive aus dem Alltag“. Ebenso wie z. B. Andy Warhol lässt sie sich von der Werbung beeinflussen, wenn in ihren Werken Kunst und Realität miteinander verschmelzen.
... gibt es jetzt auch schwarz-weiße
Lisa Wühlbeck („Man kann nicht einfach nur hierher kommen!“) befragte anschließend einige der vielen Interessierten, was sie mit dieser Kunst verbindet. Sicher war der Raum zur Hälfte mit Kolleginnen und Kollegen von Claudia Kossmann gefüllt, manche waren erstmals bei einer solchen Ausstellungseröffnung. Sie gaben frank und frei zu, einfach nur aus Neugierde da zu sein. Andere – wie Arcadeon-Geschäftsführer Jörg Bachmann – malen auch selbst.
Natürlich wurde auch HÜF-Leiter Erich Pröpper interviewt: „Warum finden in dieser Weiterbildungseinrichtung Ausstellungen statt?“ Die Antwort: „Lernen muss Spaß machen. Und wir hatten viele weiße Wände…“
Für Claudia Kossmann war es die zweite Ausstellung in der HÜF
Und wie kam Claudia Koßmann – inzwischen auch persönlich da – zur Malerei? Früher tummelte sie sich als Sängerin im Musikgeschäft und entwarf Plakate für Konzerte. Durch ihre Ausbildung zur Druckerin kannte sie sich in Farbenlehre und Gestaltung aus. Dazu kamen Alltagserfahrungen, auch aus Werbung und Musik. Und das alles und noch viel mehr mixte sie zu ihren farbenfrohen KossArt-Bildern: „Es ist alles eine Sache der Inspiration, der eigenen Vorstellung und Vision: Kunst als Sprachrohr, Kunst macht Spaß und Kunst macht frei." Dabei spielen Intuition, Zufall und Spontaneität eine herausragende Rolle.
Seit ihrer ersten Ausstellung in der HÜF vor fünf Jahren hat sie sich weiterentwickelt: „Inzwischen mache ich weit mehr als bunte Pop-Art, vor allem Abstraktes und Schwarz-Weißes.“
Zu sehen sind ihre Werke im multimedialen Trainings- und Selbstlernzentrum der HÜF, Lennestraße 89, 58093 Hagen-Halden. Führungen finden Sonntag, 12. Oktober, 11 Uhr, Dienstag, 18. November, 17 Uhr, und Mittwoch, 3. Dezember, 17 Uhr, statt. Wer sich intensiver mit ihren Werken auseinander setzen möchte, kann sie unter 0172/2664626 erreichen.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de