Grundsätzliches Interesse an einer Zusammenarbeit mit der FernUniversität in Hagen im Bereich der Lehre hat die Akademie für Volkswirtschaft bei der Regierung der Russischen Föderation in Moskau. Am 19. September waren vier Lehrende zu Gast in Hagen, um sich über die Doppelabschlussprogramme der FernUniversität mit Hochschulen in Russland und Ungarn zu informieren.
Die Moskauer Akademie bildet insbesondere Volkswirte für das Topmanagement von Verwaltungen aus. Sie zählt zu ihren Absolventinnen und Absolventen u. a. Ministerpräsidenten russischer Republiken. Die Profile ihrer Studentinnen und Studenten ähneln denen der FernUni-Studierenden: Sie sind überwiegend berufstätig, haben zum Teil früher ein Studium absolviert und sind um die 30 Jahre alt.
Die Abteilungsleiterin Maria Kretova (2. v. li.), die Lehrerin Dr. Tatiana Omarova (li.), die Dozentin Dr. Svetlana Sterkhova und ihr Kollege Dr. Victor Yashin
Die Abteilungsleiterin Maria Kretova, die Lehrerin Dr. Tatiana Omarova, die Dozentin Dr. Svetlana Sterkhova und ihr Kollege Dr. Victor Yashin kamen im Rahmen eines mehrtätigen Deutschlandaufenthalts zur FernUniversität. Drei Stunden lang konnten sie – organisiert und begleitet von der Stabsstelle Presse und Öffentlichkeitsarbeit – erste Eindrücke sammeln und sich in der einzigen deutschsprachigen Fernuniversität weltweit über das Studiensystem informieren lassen.
Schwerpunktmäßig ging es um das Lehrsystem der FernUniversität, bei dem im Rahmen des „Blended Learning“ vom E-Learning über die bewährten Studienbriefe bis zu Präsenzseminaren die verschiedensten Medien und Lehrformen ineinandergreifen. Hierfür besichtigten die russischen Gäste, geführt von Versandleiter Otto Busch, das Logistikzentrum der FernUniversität. Von hier aus werden jährlich rund 900.000 Sendungen für Studierende auf den Weg in alle Welt gebracht – auch zu 4.500 ausländischen Adressen.
Ein wichtiges Thema war der Einsatz neuer Lehrmedien und Informations- und Kommunikationstechnologien in der Lehre. So sind große Teile des Lehrangebots der FernUniversität im Netz studierbar, die Kommunikation findet – je nach den persönlichen Studienbedingungen – verzögerungsfrei (etwa beim Chatten) oder zeitversetzt durch E-Mails statt. Weit entfernt lebende Studierende können sogar Prüfungen per Videokonferenz ablegen.
Wie die FernUniversität mit ihren Partnerhochschulen bei Doppelabschlussprogrammen kooperiert erläuterte Prof. Dr. Lothar Bertels, Arbeitsbereich Stadt- und Regionalsoziologie. Die Smolenskerin Natalia Bolschakowa, die bei ihm und an ihrer Heimatuniversität im Rahmen eines Doppelabschlussprogramms studiert, konnte aus der Sicht einer Studentin viele persönliche Eindrücke vermitteln. Sie bereitet sich gerade an der FernUniversität auf ihre Prüfung vor.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de