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Aktuelles - November 2008

Dies Academicus zeigte Mathematik zwischen Kunst und Alltagsleben

FernUniversität zeichnete wissenschaftlichen Nachwuchs aus

Als Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e. V. und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen zeichnete Klaus Hacker (2. v. re.) die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre Leistungen aus. Mit ihnen freute sich Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (3. v. re.) über die Ehrungen

Im Zeichen der Mathematik stand der Dies Academicus, der Tag der Wissenschaft an der FernUniversität in diesem Jahr. Einer spannende Spurensuche in den verschiedensten, sehr unterschiedlichen Anwendungsfeldern der Mathematik zwischen Natur- und Geisteswissenschaft folgte ein weiterer Höhepunkt: Junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wurden für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet. Die FernUniversität in Hagen veranstaltete den akademischen Festakt am Freitag (14. November 2008) auf dem Campus.

Zur Mathematik haben die meisten Menschen ein eindeutiges Verhältnis – positiv oder negativ, je nach persönlicher Erfahrung. Wie vielgestaltig mathematische Fragestellungen jedoch oft sind, in welchen Alltagssituationen sie sich verbergen, das zeigten zwei Vorträge im Rahmen der Festveranstaltung. In „Jenseits der Kunst: Mathematik“ leuchtete der Künstler und Mathematik-Professor Dr. Jaroslav Nešetřil von der Karls-Universität Prag den Grenzbereich zwischen zwei scheinbar unvereinbaren Disziplinen aus. Prof. Dr. Werner Kirsch von der FernUniversität spürte anhand von Beispielen in seinem Vortrag „Mathematik – mitten im Leben?“ der kulturgeschichtlichen Bedeutung in unserem Alltag nach.

Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer stellte in seiner Begrüßung die überaus positive Entwicklung der FernUniversität heraus. Die großen Studierendenzahlen – mehr als 55.600 Studierende sind zurzeit an der FernUniversität eingeschrieben – machten ihre hohe Kompetenz im Fernstudium deutlich. Mit einem neuen Konzept für die Betreuung, auch in den Studienzentren, will die FernUniversität in der nächsten Zeit in der Lehre deutliche Signale setzen. Jetzt gelte es aber auch das Forschungsprofil der Universität auszubauen, um mit ihren Kompetenzen im Bereich eKnowledge national und international sichtbarer zu werden.

Die AStA-Vorsitzende Annette Lapinski freute sich über die hervorragenden Abschluss- und Promotionsarbeiten und gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern auch im Namen des AStA herzlich. Vor dem Hintergrund dieser hervorragenden Arbeiten unterstrich Lapinski die große Bedeutung der Betreuung für ein erfolgreiches Studium. Die Studierenden selber wollten dazu ebenfalls einen Beitrag leisten, und sie dankte im Namen aller Studierenden den Lehrenden der Universität für ihr Engagement in der Ausbildung.

Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler geehrt

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gehört zu den wichtigen Aufgaben der FernUniversität. Deshalb bildet der Dies Academicus den geeigneten Rahmen, um die besten Absolventinnen und Absolventen sowie Promovendinnen und Promovenden für ihre hervorragende wissenschaftliche Arbeit auszuzeichnen. Auf diese Leistungen – zumeist neben dem Beruf erbracht – könne nicht nur die FernUniversität stolz sein. Insbesondere die Preisträgerinnen und Preisträger, die diese große Herausforderung mit Bravour gemeistert hätten, dürfen mit Stolz auf das Erreichte blicken, gratulierte der Rektor. Überreicht wurden die Preise vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hagen und der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität Klaus Hacker.

Die Preise für die ausgezeichneten

Examensarbeiten

stiftete die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität. Sie gingen an:

Sandra Schmid, LL.B. (Senden-Aufheim), Bachelorarbeit „Die Problematik von Benachteiligung aus Gründen der Religion oder Weltanschauung“ , Prof. Waas, Rechtswissenschaftliche Fakultät

Olaf Wittenburg, LL.M. (Köln), Masterarbeit „Der Grundsatz der Tarifeinheit“, Prof. Waas, Rechtswissenschaftliche Fakultät

Bianca Ergang, M.A. (Berlin), Magisterarbeit „Cyberidentität – Neue Möglichkeiten zum Identitätsmanagement“ Prof. Abels, Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften

Christiane Löffler, B.A.(Frankfurt), Bachelorarbeit „Mittelalterliche Reisen ans ‚Ende der Welt’. Kulturkontakte und Fremdheitserfahrungen auf dem Weg in den Fernen Osten“, Prof. Schmieder, Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften

Dipl.-Kfm. Holger Gillet (Großrosseln), Diplomarbeit „Steuerwettbewerb und die Bereitstellung rein öffentlicher Zwischenprodukte“, Prof. Arnold, Fakultät Wirtschaftswissenschaft

Dipl.-Kff. Ute Krüger (Hönow), Diplomarbeit „Die Realisierung von Lerneffekten in der Fertigungsvorbereitung“ Prof. Fandel, Fakultät Wirtschaftswissenschaft

Frank Brück, B.Sc. (Thalfang), Bachelorarbeit „Vorgehen bei der Auswahl einer ERP-Software für mittelständische Unternehmen der Lebensmittelbranche“, Prof. Mönch, Fakultät Mathematik und Informatik

Dipl.-Inform. Ulrich Telle (Köln), Diplomarbeit „Löwner-Familien“, Prof. Duma, Fakultät Mathematik und Informatik

Die Auszeichnung für die besten Promotionsarbeiten stiftete die Sparkasse Hagen. Die Preise erhielten:

Dr. Hanna Gilles (Köln), Thema: „Die Beteiligung des Betriebsrates im Insolvenzplanverfahren unter besonderer Berücksichtigung des § 218 Abs. 3 InsO“, Prof. Wackerbarth, Rechtswissenschaftliche Fakultät.

Dr. Silke Schemer (Basel), Thema: „Kooperation trotz Statusunterschied? Die Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft unter dem Blickwinkel arbeits- und sozialpsychologischer Theorien“, Prof. Wiendieck, Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften

Dr. Jens Hogreve (Frankfurt), Thema: „Die Wirkung von Dienstleistungsgarantien auf das Konsumentenverhalten. Konzeptualisierung und empirische Analyse“, Prof. Fliess, Fakultät Wirtschaftswissenschaft

Dr.-Ing. Ivan Masár (Hagen), Thema:„Konstruktion, Modellbildung, Regelung und Bahnplanung eines quasi-omnidirektionalen mobilen Roboters“ , Prof. Hoyer, Fakultät Mathematik und Informatik

Susanne Bossemeyer | 14.11.2008
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