Als Zeitzeuge und Berichterstatter referiert Karl Feldmeyer am Mittwoch, 14. Januar 2009, ab 17 Uhr in der Reihe „Lüdenscheider Gespräche“ im Haus der FernUniversität, Institut für Geschichte und Biographie, Liebigstr. 11, 58511 Lüdenscheid. Moderator der Veranstaltung ist Prof. Dr. Peter Brandt, FernUniversität in Hagen. Der Eintritt ist frei.
Karl Feldmeyer, 1938 in Mindelheim geboren, studierte Geschichte und Politische Wissenschaften und begann 1971 als Redakteur für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zu arbeiten. Er hat sich im Laufe seiner langjährigen journalistischen Tätigkeit für die FAZ, für die er u.a. als Hauptstadtkorrespondent (Bonn, Berlin) tätig war, einen Namen als ausgewiesener Experte für Deutschland-, Sicherheits- und Parteipolitik gemacht. In den 1980-iger Jahren setzte er sich intensiv mit der Politik der atomaren Nachrüstung (NATO-Doppelbeschluss) und dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung auseinander. Seit Februar 2008 kommentiert Karl Feldmeyer in seinem Internet-Blog regelmäßig die aktuelle politische Lage in der Bundesrepublik Deutschland.
1978 wurde Feldmeyer für seinen Bericht über den Spionagefall Lutze/Wiegel, der zum Rücktritt des damaligen Verteidigungsministers Georg Leber (SPD) beitrug, mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis des Bundesverbands der deutschen Zeitungsverleger ausgezeichnet. 2006 wurde ihm die gleiche Ehrung nochmals zuteil, diesmal für sein Lebenswerk.
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