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März

Umfassenden Einblick erhalten

Zwei Mitarbeitende des National Institute for Multimedia Education, Japan, zu Gast an der FernUniversität

Die FernUniversität in Hagen lernten Tsuneo Yamada und Kumiko Aoki vom National Institute for Multimedia Education (NIME) in Japan bei ihrem Besuch am 27. Februar kennen. Insbesondere interessierte sie der Einsatz der Neuen Medien sowie die Entwicklung und Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Fernstudium. Auf die FernUniversität aufmerksam geworden waren sie durch den Workshop „Building an open gobal learning infrastructure“ von Prof. Dr.-Ing. Bernd Krämer, Fakultät für Mathematik und Informatik, auf der internationalen E-Learning-Konferenz „Online Educa“ 2008 in Berlin.

Das Besuchsprogramm für Tsuneo Yamada, Professor and President’s Advisor, sowie Kumiko Aoki, Assistant Professor, Research and Development Department, war entsprechend breit gefächert. Nach einer allgemeinen Einführung der Stabsstelle Presse und Öffentlichkeitsarbeit in die Lehr- und Forschungsaktivitäten der FernUniversität sowie die Besonderheiten des Fernstudiensystems, erläuterten Henning Mohren und Brigitte Kreplin vom Zentrum für Medien und IT die Infrastrukturen, Entwicklung und Organisation des technologie-gestützten Studiums. Dabei stellten sie den gesamten „Werkzeugkasten“ für das Blended Learning vor. Die Dienstleistungen der Universitätsbibliothek für Lehrende, Studierende und Forschende an der FernUniversität erklärte der stellvertretende Leiter Jörg Langefeld.

Nils Szuka aus dem Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ging ausführlich auf die Betreuungsangebote für die Studierenden und den Einsatz der virtuellen Lernplattform Moodle ein. Mit Prof. Bernd Krämer und Jun.-Prof. Dr. Michael Klebl, Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, diskutierten die beiden Japaner bestimmte Projektentwicklungen wie CampusContent oder Fachthemen wie Computer Supported Collaborative Learning (CSCL).

Auch wenn das NIME demnächst in die japanische Open University (vormals: University of the Air) integriert wird und erst noch seine neue Funktion definieren muss, sollen die Kontakte fortgesetzt werden. Gelegenheit für weitere Gespräche gibt es z. B. auf der gemeinsamen Weltkonferenz vom Internationalen Rat für Fernlehre (ICDE) und der Europäischen Vereinigung der Offenen und Fernuniversitäten (EADTU) Anfang Juni in Maastricht.

Proe | 06.03.2009
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