Rubriken

Juni

Preußen als Ort der Erinnerung und Identitätsstiftung

Lüdenscheider Gespräch am 17. Juni mit Eberhard Diepgen in den Museen

Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, ist einer der drei Referenten beim Lüdenscheider Gespräch am Mittwoch, 17. Juni: „Preußen als Ort der Erinnerung und Identitätsstiftung.“ Das Gespräch mit den beiden weiteren Referenten Dr. Eckhard Trox Prof. Dr. Peter Brandt (FernUniversität in Hagen) findet diesmal ausnahmsweise in den Museen der Stadt Lüdenscheid, Sauerfelder Straße 14, 58511 Lüdenscheid, statt. Beginn ist um 17 Uhr. Moderiert wird es von Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch, Geschäftsführender Direktor des Lüdenscheider Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität.

Als gemeinsame Veranstaltung der Museen der Stadt Lüdenscheid und des Instituts für Geschichte und Biographie diskutieren der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, Eckhard Trox, Historiker und Leiter der Lüdenscheider Städtischen Museen, und Peter Brandt, Lehrgebiet für Neuere deutsche und europäische Geschichte in Hagen, über den erinnerungs- und geschichtspolitischen Standort Preußens. Die Diskutanten nähern sich ihrem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Während Peter Brandt das Weiterleben Preußens im Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte und Eberhard Diepgen die Bedeutung Preußens für Berlin und Brandenburg behandeln, fragt Eckhard Trox, inwieweit der „Märkische Kreis“ heute noch als ehemals preußische Mark wahrgenommen wird. Wäre nach einer neuerlichen Gebietsreform vielleicht sogar eine Namensgebung „Kreis Preußen-Mark“ vorstellbar?

Gerd Dapprich | 10.06.2009
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de