Wie sieht die FernUni eigentlich von innen aus und wie funktioniert ein Fernstudium? In Begleitung ihrer Ausbildungsleiterin Birgit Reichl besuchten elf städtische Inspektorenanwärterinnen und -anwärter die FernUniversität in Hagen. In Hinblick auf ihre berufliche Karriere war die Universitätsbibliothek für die jungen Leute natürlich besonders interessant. Hier werden sie sicher die eine oder andere Stunde ihrer überwiegend juristisch ausgelegten Verwaltungsausbildung verbringen. „Wir haben unter anderem ein umfassendes Angebot an juristischen Fachbüchern, Kommentaren und Zeitschriften, das alle Einwohner Nordrhein-Westfalens hier einsehen oder auch kostenfrei ausleihen können“, erklärte Christian Pietsch, Mitarbeiter der Universitätsbibliothek. Wer einen Personalausweis dabei hatte, konnte sich direkt vor Ort einen Nutzerausweis ausstellen lassen.
FernUni-Mitarbeiter Christian Pietsch (vorne rechts) zeigte den städtischen Inspektorenanwärterinnen und –anwärtern und ihrer Ausbildungsleiterin Birgit Reichl (hinten links) die Universitätsbibliothek in Hagen.
Neben allgemeinen Informationen zum Studienangebot und -system der FernUniversität, ihrer Struktur und Entwicklung, bekamen die Azubis auch einen Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt der größten bundesdeutschen Universität. Im Lehrgebiet Rechnerarchitektur der Fakultät für Mathematik und Informatik führte Andreas Kleimann eine an der FernUni entwickelte Software vor. Diese ermöglicht ein Multi-Projektor-Panoramadisplay automatisch so zu kalibrieren, dass über mehrere ebene Flächen ein dem menschlichen Sehen fast identisch entsprechendes Bild entsteht. Als Anwendungsbeispiel zeigte Kleimann ein virtuelles Cockpit. Die städtischen Azubis probierten sich im Anschluss selbst als Pilotinnen und Piloten und „flogen“ über Hagen und Umgebung.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de