„Wir Kinder von Vietnam – Kunst und Realität“: Die 12. Ausstellung der Koordinierungsstelle für Hochschulübergreifende Fortbildung (HÜF) beginnt am Freitag, 18. September, 19 Uhr, in ihrem multimedialen Trainings- und Selbstlernzentrum, Lennestraße 89a, 58093 Hagen. Sie dokumentiert überaus lebendig die gelungene Integration von vietnamesischen Flüchtlingskindern in Form eines drei Jahrzehnte umfassenden Bilder-Zyklus’. Ergänzt wird sie von einer Präsentation durch die „terre des hommes“-Arbeitsgruppe Hagen.
Le Quan Choung wurde in Saigon/Vietnam geboren. 1979 flüchtete sie aus Vietnam und kam über Indonesien letztendlich nach Hagen. Heute ist sie Architektin und Mitglied der Künstlergruppe „Sepia“. Malen ist für sie persönliches Bedürfnis und eine mögliche Ausdrucksform. Dadurch kann sie in eine andere Welt versinken und findet so Kraft, der Wirklichkeit im Alltag zu begegnen. Anlässlich ihres dreißigjährigen Aufenthaltes in Deutschland möchte Le Quan Choung ihre Kunstwerke über den Vietnamkrieg, Frieden, Flüchtlinge und Integration der Öffentlichkeit präsentieren.
Die Dokumentation der „terre des hommes“-Arbeitsgruppe über ihre Arbeit zur Integration der 19 Jugendlichen, mit denen Le Quan Choung 1979 nach Hagen kam, ist ein Beleg für den möglichen Erfolg vor dem Hintergrund des Engagements von Ehrenamtlichen und der Bereitschaft der Hagener Bürgerinnen und Bürger, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Die HÜF bietet Veranstaltungen zur Förderung der beruflichen Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Verwaltungsaufgaben sowie der Beschäftigten der Betriebstechnik in den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen an, sie ist Stabsstelle bei der Kanzlerin der FernUniversität in Hagen. Der Journalist Uwe Schumacher führt in die Ausstellung ein.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de