Die Absolventenzahlen im Bachelor- und im Masterstudiengang Rechtwissenschaften der FernUniversität in Hagen steigen kontinuierlich. Seit der Einführung des Bachelor of Laws 2003 hat die Rechtswissenschaftliche Fakultät 159 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht, davon 81 im aktuellen Studienjahr. Bei ihrer diesjährigen Absolventenfeier vergab Dekan Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth außerdem 11 Master- und 12 Promotionsurkunden. „Mit Ihren Leistungen tragen Sie alle wesentlich zum Erfolg unseres Studienprogramms bei“, unterstrich Prof. Wackerbarth.
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Dass die Absolventinnen und Absolventen gefragte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zeige, dass der Bachelor und der Master of Laws der FernUniversität die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes ganz genau treffen, betonte Kanzlerin Regina Zdebel. „Während bereits 75 Prozent aller Studienangebote bundesweit auf die gestuften Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt worden sind, leisten die klassischen Staatsexamensfächer nach wie vor Widerstand. Neben den Medizinern fürchten insbesondere die Juristen um die Qualität der Ausbildung“, so die Kanzlerin. „Sie aber sind der beste Beweis dafür, dass diese Befürchtungen gänzlich unbegründet sind“, gratulierte sie den Absolventinnen und Absolventen.
Viele der Bachelorabsolventinnen und -absolventen waren zur Feier nach Hagen gekommen, um ihre Urkunden persönlich abzuholen. Dekan Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth (r.) und Prodekan Prof. Dr. Andreas Haratsch (l.) gratulierten.
Dr. iur. Markus Pein hielt einen Vortrag zum Thema „Studienplatzverfahren – Ungewöhnliche Wege im Prozessrecht“. Für seine Doktorarbeit erhielt er den Promotionspreis der Juristischen Gesellschaft Hagen e.V.
Dem stimmte Hans-Peter Rapp-Frick, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK), zu. „Die FernUniversität hat im Jahr 2003 ihre neuen rechtswissenschaftlichen Studiengänge gezielt so konzipiert, dass sie sich von denen der Präsenzuniversitäten abgrenzen. Sie verbindet rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte.“ So bildet die FernUni bewusst nicht für das Richteramt, sondern für Tätigkeiten in Unternehmen, Institutionen und Verbänden aus.
Seinen Hut vor der Leistung der Kommilitoninnen und Kommilitonen zog Wolfram Würtele, Vertreter der Fachschaft Rechtswissenschaft. „Größtenteils selbstständig zu Hause zu lernen und zu forschen und sich selbst zu motivieren, ist nicht immer einfach“, betonte er.
Einblicke in die Vielfalt der Rechtswissenschaft und ihrer Gebiete gaben Prof. Dr. iur. Dr. phil. Thomas Vormbaum und Dr. iur. Markus Pein in ihren Festvorträgen. Vormbaum referierte zum Thema „Vom Umgang mit nationalsozialistischen Strafrecht“, Pein aus seiner Dissertation „Studienplatzverfahren – Ungewöhnliche Wege im Prozessrecht“, für die er den diesjährigen Promotionspreis der Juristischen Gesellschaft Hagen e.V. erhielt. Teilen muss er den mit insgesamt 1.000 Euro dotierten Preis mit Dr. jur. Christiane Dietze. Sie wurde für ihre Arbeit „Das Projekt Europa in der Dialektik von freiem Markt und sozialer Gerechtigkeit. Juristische Prolegomena zu einem Europäischen Sozialmodell“ ausgezeichnet.
Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von einem Quintett aus dem Rainbow Symphony Cologne Orchester.
Einige der "neuen" Master und Doktoren sowie Doktorinnen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.
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