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November

Wir hatten die Idee, dass man etwas verändern könnte…

DVD-Produktion zeigt Lebensläufe unter dem Eindruck der Wende

„Wir hatten die Idee, dass man etwas verändern könnte“, sagt Susanne Blechschmidt, die in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) als Geschichtslehrerin gearbeitet hat. Sie ist eine von fünf Personen mit völlig verschiedenen Lebensläufen, die aber doch eines gemeinsam haben: Sie wollten die politische Zukunft der DDR vor und nach der Wende mitbestimmen. Als Mitglieder eines „bunten Tisches“ der Universität Jena trafen sie sich aus diesem Grund in der Endphase der DDR regelmäßig und diskutierten über die Möglichkeit einer demokratischen Ausrichtung des Landes.

Ein Team vom Zentrum für Medien und IT der FernUniversität in Hagen hat sie kurze Zeit nach dem Fall der Mauer und im Jahr 2002 erneut interviewt. Die wissenschaftliche Begleitung hat Prof. Dr. Helmut Lück, zu dieser Zeit Leiter des FernUni-Lehrgebiets Psychologie Sozialer Prozesse des Instituts für Psychologie, übernommen.

Wie stehen die Interviewten zwölf Jahre später zu den politischen Vorstellungen, die sie Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre vertreten haben? Haben sich Ihre Erwartungen und Hoffnungen erfüllt? Welche Werte waren Ihnen damals, welche sind jetzt für sie wichtig?

Die Antworten gibt der folgende Film.

„Wir hatten die Idee, dass man etwas verändern könnte…“

Flash Film [229 MB, 50:00 Min]

Buchtipp zum Filmthema

"Engagement und Ernüchterung"

Jenaer Studentengeschichte seit der Wende 1988 bis 1995

Das Buch von knapp 300 Seiten beinhaltet Forschungsbeiträge von Geschichtsstudenten und Studentinnen, die selbst Teil der Wendegeschichte sind. Das Vorwort hat Prof. em. Dr. Lutz Niethammer, ehemaliger Professor der FernUniversität, geschrieben.
Herausgeber Dr. Robert Gramsch und Dr. Tobias Kaiser im Glaux Verlag, Jena
ISBN 978-3-940-265-22-7

Manuela Feldkamp | 23.11.2009
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