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Dezember

Aus 13 sind schon 700 geworden

Treffen des Absolventenkreises der FernUniversität im Arcadeon

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Als eine der ersten Universitäten bundesweit hat die FernUniversität in Hagen 1997 einen Absolventenkreis ins Leben gerufen. Dessen Mitgliederzahl ist von anfangs 13 auf mittlerweile rund 700 gewachsen. „Und jedes Jahr kommen neue FernUni-Absolventinnen und -Absolventen dazu, die für unsere Hochschule werben und den Fernstudiengedanken in die Welt tragen“, freute sich Sprecherin Marlis Sendfeld beim diesjährigen Treffen des Kreises im Arcadeon in Hagen. „Unsere ehemaligen Studierenden sind über uns sowohl national wie auch international sehr gut vernetzt.“

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Absolventenkreis-Treffens im Arcadeon Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Absolventenkreis-Treffens im Arcadeon

Nach einem kurzen Rückblick über die Aktivitäten des Absolventenkreises im vergangenen Jahr – z.B. die Ausrichtung von 15 Absolventenfeiern in Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität – gab Marlis Sendfeld das Wort an Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer weiter. Der Rektor der FernUniversität dankte ihr und Gabriele Lübke, Geschäftsführerin des Absolventenkreises, zuerst für ihr großes Engagement für die Hochschule, speziell in der Alumniarbeit,..

„Die FernUniversität blickt auf ein bewegtes und ereignisreiches Jahr zurück. Weit oben auf der Liste der wichtigsten Ereignisse steht die Umsetzung unseres Regionalisierungskonzepts, mit dem wir das bisherige Netz der Studienzentren neu organisieren“, unterstrich Hoyer. Die ersten drei Regionalzentren in Berlin, Coesfeld und Hagen haben ihren Betrieb aufgenommen.

Die Regionalzentren sollen zum einen die Betreuung der Studierenden in der Verantwortung der Fakultäten organisieren und Arbeit der ihnen zugeordneten Studienzentren koordinieren..

Die Entwicklung der FernUni, besonders im Hinblick auf die Studierendenzahlen, so Hoyer, sei sehr zufriedenstellend. „Damit wir weiter wachsen und neue Forschungsschwerpunkte etablieren können, bedarf es aber auch der Unterstützung des Landes und des Bundes. Unsere Studierenden kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und das Wissen, dass sie durch ihr Studium an der FernUni erwerben, kommt den Bundesländern zugute, in denen sie leben“, betonte der FernUni-Rektor.

Hans-Peter Rapp Frick, Geschäftsführer der Freundesgesellschaft, wies auf den Weitblick der FernUniversität in Hinblick auf den Bologna-Prozess und die damit verbundene Umstellung der Diplom- und Magisterstudiengänge auf das Bachelor- und Masterssystem hin.:„Das beste Beispiel dafür, wie diese Umstellung wunderbar funktionieren kann, ist der Bachelor of Laws, den die FernUniversität schon seit einigen Jahren anbietet. Die Studieninhalte wurden den Bedürfnissen der Studierenden und der Arbeitgeber zielgerichtet angepasst.“

Zielgerichtet war auch der Vortrag „Vorstellung, Spiel und Phantasie aus psychologischer Perspektive“ von Prof. Dr. Ingrid Josephs, Lehrgebiet „Psychologie des Erwachsenenalters“ der FernUniversität. Sie zeigte auf, dass der Mensch in zwei Welten lebt: in der Welt des rationalen Handelns und in der Welt des Vorstellung, d.h. des Spiels und der Phantasie. Beide Welten sind miteinander verbunden, denn Menschen nutzen ihre Vorstellungen zur Herstellung von Realität. Im Kindesalter kann dieser Vorgang beispielsweise über einen „imaginären Gefährten“ stattfinden. Das Kind lernt sich über diesen – real nicht, aber für ihn tatsächlich existierenden Freund – sozusagen im „Selbstgespräch“ kennen. Er fördert die eigene Identitätsbildung. Ein Äquivalent gibt es auch bei Erwachsenen, die oftmals mit nahestehenden Verstorbenen ins Zwiegespräch treten.

Bei der anschließenden Mitgliederversammlung kündigte Marlis Sendfeld die Neuwahl des Sprechers/der Sprecherin des Absolventenkreises für das kommende Jahr an.

Manuela Feldkamp | 04.12.2009
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