Führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Nordamerika und Europa werden vom 6. bis 8. Mai im Arcadeon über die Dynamik föderativer Systeme diskutieren. Organisiert wird die Tagung „Dynamics of Federal Systems“ von Prof. Dr. Arthur Benz und Dr. Jörg Broschek vom Institut für Politikwissenschaft der FernUniversität in Hagen. Die Konferenz befasst sich mit einer zentralen Thematik der Föderalismusforschung. In Deutschland und Europa gilt der Föderalismus als Ursache für mangelnde Anpassungsfähigkeit oder sogar Blockaden, in anderen Teilen der Welt wird er als notorisch instabil betrachtet. Gleichzeitig wird immer wieder auf die Überlegenheit föderativer Strukturen gegenüber einer zentralistischen Staatsorganisation in einer komplexer werdenden, sich laufend verändernden Welt hingewiesen. Sie gelten als wichtige Voraussetzung für Innovationen.
Die Konferenz „Dynamics of Federal Systems“ dient dem internationalen Austausch renommierter Vertreter der politikwissenschaftlichen Föderalismusforschung über die theoretischen Grundlagen der Analyse des Wandels föderativer Systeme. Beteiligt sind international ausgewiesene Fachkollegen aus den USA, Kanada, der Schweiz, Großbritannien, Spanien und Deutschland. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen im Anschluss bei einem internationalen Fachverlag als Sammelband publiziert werden. Gefördert wird die Konferenz zudem von der Fritz-Thyssen-Stiftung.
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