Zu einem ausführlichen Gespräch besuchte Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, am Freitag (30.04.2010) die FernUniversität in Hagen. In Begleitung von Dr. Ralf Brauksiepe, Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Bundestagsabgeordneter des Ennepe-Ruhr-Kreises, wollte sie diese in Deutschland einzigartige Universität und ihr Lehrsystem kennenlernen. Insbesondere interessierte sich die Ministerin für die besonderen Chancen, die die FernUniversität bei der zurzeit intensiv diskutierten Mobilisierung von Bildungsreserven den Menschen eröffnet: ein flexibles Studium, das in Teilzeit auch neben dem Beruf studierbar ist, mehr Durchlässigkeit des Bildungssystems durch individuelle Studienvorbereitung und Anerkennung von beruflichen Vorleistungen sowie ein offener Hochschulzugang.
Ministerin Prof. Annette Schavan (3.v.li.) und Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe (2.v.li.) mit Rektor Prof. Helmut Hoyer (Mitte), dem Vorsitzenden des Hochschulrats Dr. Jörn Kreke (2.v.re.), Hagens Oberbürgermeister Jörg Dehm (re.) und der FernUni-Kanzlerin Regina Zdebel
Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer betonte bei der Vorstellung der FernUniversität gerade die hohe Übereinstimmung des fernuniversitären Studienkonzeptes mit den bildungspolitischen Zielen der Bundesregierung: „Bildungsreserven mobilisieren kann man nur über lebenslanges Lernen.“ Dazu mache die FernUniversität passgenau die richtigen Angebote. Die stetig wachsende Zahl der Studierenden im deutschsprachigen Europa – aktuell sind über 68.000 Frauen und Männer in Hagen eingeschrieben – zeige deutlich, dass sich die FernUniversität mit ihrem Studienangebot auf die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gesellschaft eingestellt habe. Hoyer: „Die FernUniversität ist ein Erfolgsmodell, das äußerst effizient und effektiv arbeitet und mit seinem passgenauen Angebot punktet.“ Allerdings bringt die hohe Studierendenzahl der Landesuniversität, von denen zwei Drittel nicht in Nordrhein-Westfalen leben, die Hochschule an ihre Grenzen. Der bundesweite Wirkungsgrad der FernUniversität lege zudem nahe, dass auch der Bund die FernUniversität nicht nur über eine Projektförderung unterstütze, sondern sich auch an der Regelfinanzierung beteilige.
Im hochmodernen Studio für Videokonferenzen und Online-Lehrveranstaltungen der FernUniversität informierten sich Ministerin Annette Schavan (3.v.re.), Staatsskretär Ralf Brauksiepe (2.v.re.) und die CDU-Landtagskandidaten Heinz-Dieter Kohaupt (Hagen, 4.v.re.) und Jens Knüppel (re., Breckerfeld/Ennepetal/Gevelsberg/Hagen-Westerbauer/-Haspe/-Eilpe/-Dahl) über das Fernstudiensystem und dabei eingesetzte Lehrmedien. Ihre Fragen beantworteten (v.li.) Dr. Christa Bast und Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach (beide vom Zentrum für Medien und IT - ZMI) und Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer.
Ministerin Schavan wertete das Fernstudienkonzept der Hagener Universität als eine hervorragende Möglichkeit zur Mobilisierung von Bildungsreserven. Unter dem Stichwort Lebenslanges Lernen lobte sie besonders die wichtige Rolle der FernUniversität bei der weiteren Qualifizierung von Berufstätigen. Damit passe Sie hervorragend in das Bildungskonzept der Bundesregierung.
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de