Gemeinsam sind sie stärker, das Regionalzentrum Coesfeld und die Studienzentren Rheine, Borken, Herford und Lüdinghausen der FernUniversität in Hagen. Gemeinsam veranstalteten sie vom 7. bis 12. Juni die Informationswoche „FernUni-Regionale“ mit unterschiedlichsten Informations- und Beratungsangeboten an den Standorten der Zentren sowie in Münster und in Dülmen. So konnte jedes Zentrum auf ein Spektrum zugreifen, das es alleine niemals hätte realisieren können.
Vor dem Beginn der Auftaktveranstaltung stellte Bärbel Thesing (re.) ihren Kolleginnen aus den beteiligten Studienzentren, der FernUni-Dezernentin Carmen Altnickel-Winner (3. v. li.) und Richard Borgmann, Bürgermeister aus Lüdinghausen, das Regionalzentrum vor
Ihre Kräfte für die optimale Betreuung ihrer Studierenden zu bündeln ist ein besonderes Ziel der FernUniversität in Hagen bei der Weiterentwicklung ihres Netzes von Regional- und Studienzentren in ganz Deutschland. Höchste Priorität hat für deutsche Universität mit den meisten Studentinnen und Studenten, auch angesichts der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Niveau der Betreuung ihrer Studierenden dauerhaft zu garantieren und möglichst noch weiter zu steigern. Sie hat hier nicht nur einen exzellenten Ruf zu verlieren, die Betreuung unter der Verantwortung ihrer Fakultäten ist ein ganz zentraler Faktor für ihren Erfolg, ebenso wie das hohe Niveau der Studieninhalte oder wie die Flexibilität des Studiensystems.
Grundlagen der Betreuung sind einerseits netzgestützte Angebote – die Antworten auf einfache Fragen z.B. suchen sich die Fernstudierenden schnell und zielgerichtet bei den „FAQs“ im Internet. Wenn es aber um fachliche Probleme geht, um Unterstützung in Verwaltungsangelegenheiten, um Vorbereitungen auf Klausuren, um persönliche Kontakte mit anderen Studierenden und mit Lehrenden der FernUniversität, dann führt kein Weg an ihren Studienzentren vorbei.
Daher arbeiten die Studienzentren Rheine, Borken, Herford und Lüdinghausen unter Koordination des neuen Regionalzentrums Coesfeld auf der Grundlage des Betreuungskonzeptes bereits viel enger zusammen als bisher: Sie tauschen ihre Erfahrungen aus, geben sich gegenseitig Ratschläge, erkennen Handlungsbedarf schneller und besser – kurz: Sie bündeln ihre Kräfte für eine noch bessere Vor-Ort-Betreuung der FernUni-Studierenden im gesamten Münsterland und darüber hinaus
Auf die Ausführungen von Prof. Holtkamp freute sich auch der Coesfelder Bürgermeister Heinz Öhmann (Mitte)
Das erste Beispiel, dass über die Betreuung hinaus auch ganz gezielt in die gesamte Region wirkt, war die Informationswoche „FernUni-Regionale“ vom 7. bis 12. Juni mit Veranstaltungen in Coesfeld, Rheine, Borken, Herford, Lüdinghausen, Dülmen und Münster. Mit insgesamt 12 Vorträgen und Vorlesungen sowie zahlreichen Einzelberatungsangeboten sorgten die beteiligten Zentren mit dieser Informations- und Beratungswoche für eine neue „Regionale Vielfalt“. Sie gaben einen Einblick in die wissenschaftliche Welt der FernUniversität, informierten insbesondere aber auch über ihre Studienangebote und das Fernstudiensystem.
Für Carmen Altnickel-Winner, Dezernentin der FernUniversität für Studierendenangelegenheiten, war diese erste Veranstaltungsreihe der Beweis, dass „das, was wir am ‚grünen Tisch’ entwickelt haben“, gut funktioniert: „Die Mitarbeiterinnen in unseren Zentren Coesfeld, Rheine, Borken, Herford und Lüdinghausen haben sich ‚gefunden’, ihre Zusammenarbeit bei der Regionalen war bestens“. Damit war sie mit den Mitarbeiterinnen „vor Ort“ absolut einer Meinung, diese hatten bereits vor der offiziellen Eröffnung der Veranstaltungsreihe das neue Konzept einhellig gelobt.
Bärbel Thesing, die Leiterin des Regionalzentrums Coesfeld, nannte die Ziele im Einzelnen, vor allem
Zusammenführung der Region
Regionale Vielfalt zeigen
Voneinander profitieren
Optimierung des Beratungs- und Betreuungssystem zum Nutzen der Studierenden
Vorteile für sie waren nach Ansicht der beteiligten Studienzentren ein Plus an Information und Beratung, um mehr Studierende in der Region gewinnen zu können. Denn in diesem ländlichen Raum sind die Anfahrtswege zu den Zentren oft recht weit. Auch gestaltet sich durch Kooperationen mit der Wirtschaft die Unterstützung der FernUni-Studierenden in den Betrieben einfacher, ebenso das Gewinnen vo n Partner auch der Wirtschaft (wie es in Coesfeld bei der Einwerbung der Ernsting`s family-Stiftungsprofessur für soziologische Gegenwartsdiagnosen erfolgreich vorexerziert wurde.
Den wissenschaftlichen Vortrag hielt Prof. Lars Holtkamp von der FernUniversität
Höhepunkt und Abschluss der Auftaktveranstaltung war der wissenschaftliche Vortrag von Prof. Dr. Lars Holtkamp „Kommunen in Not – Wenn in der Grundschule der Demokratie nur noch das Spardiktat gilt“. Zu dem Referat des Professors für Politikwissenschaft IV: Politik und Verwaltung an der FernUniversität waren rund 50 Interessentinnen und Interessenten gekommen, unter ihnen auch Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann.
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