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Aktuelles - Juli 2010

„Grenzenlose“ Kooperation richtet den Blick auf die nächsten 10 Jahre

FernUniversität und FINEC feierten in St. Petersburg erfolgreiches Doppelabschlussprogramm

Die Feier fand in würdigem Rahmen in St. Petersburg statt. Auf dem Podium die Prof. Ulrike Baumöl (li.) und Prof. Volker Arnold (re.) von der FernUniversität mit FINEC-Präsident Prof. Dr. Leonid Tarasevich Die Feier fand in würdigem Rahmen in St. Petersburg statt. Auf dem Podium die Prof. Ulrike Baumöl (li.) und Prof. Volker Arnold (re.) von der FernUniversität mit FINEC-Präsident Prof. Dr. Leonid Tarasevich

Besonderes Lehrmaterial hatte der emeritierte Hagener Professor Dr. Dr. h.c. Volker Arnold mit nach St. Petersburg genommen, wo das 10-jährige Jubiläum des Doppelabschlussprogramms der FernUniversität in Hagen und der dortigen Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen (FINEC) feierlich gewürdigt wurde. Prof. Arnold, vor seiner Emeritierung Beauftragter der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft für das Programm, präsentierte in der Feier einige der ersten damaligen Studienunterlagen. Zuvor hatte sich der Präsident der FINEC, Prof. Dr. Leonid Tarasevich, an die Anfänge der grenzüberschreitenden Kooperation zurück erinnert. Er hatte für die russische Seite den Vertrag unterzeichnet, durch den junge Russinnen und Russen, die Deutsch sprechen, seit 10 Jahren zwei Abschlüsse erreichen können – einen an der FINEC und einen an der FernUniversität. In Russland erbrachte Leistungen können nach einer Prüfung für das Fernstudium in Hagen anerkannt werden.

Für ihr Engagement dankte Prof. Dr. Ulrike Baumöl der St. Petersburger Universität und ganz besonders deren Präsidenten herzlich, als sie die Jahre der erfolgreichen Kooperation Revue passieren ließ. Besonders gut kamen beim Publikum – darin auch Studierende und Absolventinnen und Absolventen des Doppelabschlussprogramms – einige Sätze an, die sie auf Russisch sprach. Natürlich konnten auch Absolventen und ein Mentor über ihre Erfahrungen berichten.

Die Kooperations-Koordinierungsstelle der FINEC präsentierte einen Überblick, in dem zum einen die erfolgreichen Praktika gewürdigt wurden, die russische Absolventinnen und Absolventen in deutschen Unternehmen absolviert hatten und zum anderen auch Fotos der Absolventinnen und Absolventen gezeigt wurden, die die gelungene Integration dokumentierten. Um die Attraktivität des Programms noch weiter zu steigern, erhalten besonders erfolgreiche Studierende aus St. Petersburg die Möglichkeit, in Nordrhein-Westfalen ein Praktikum zu absolvieren. Dies wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Freunde der FernUniversität sowie durch die beteiligten Unternehmen.

Ein Höhepunkt der Feier war die Überreichung von zwei weiteren Diplomen an zwei Absolventinnen. Im Zuge der Bologna-Reform ist das Programm auf das Bachelor- und Master-System umgestellt worden.

Nach dem Ausscheiden von Prof. Dr. Volker Arnold aus dem aktiven Dienst hatte Prof. Dr. Ulrike Baumöl kürzlich in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft die Koordination des Doppelabschlussprogramms mit der Staatlichen Universität für Wirtschaft und Finanzen im russischen St. Petersburg übernommen. Unterstützt wird sie von Elena Yankovich, die ebenfalls nach St. Petersburg mitkam. Ihre Ansprechpartnerin dort ist Dr. Anna Kourotchkina, selbst erfolgreiche Absolventin des Programms. „Dort will man mehr über die Angebote und über die FernUniversität wissen, auch über ihre besondere Stellung in Deutschland“, so Elena Yankovich.

Vor drei Jahren wurde die FernUniversität in Hagen für das Programm als „Ausgewählter Ort 2007“ ausgezeichnet. Damit gehört die Universität zu den von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und ihrem Projektpartner Deutsche Bank ausgezeichneten „365 Orten im Land der Ideen“.

Wie es weitergeht? Erfolgreich natürlich. Denn die Präsentation der FINEC-Koordinationsstelle endete mit den Worten „10 Jahre!!!! 10 Jahre…. 10 Jahre???

Wir sind noch sehr jung! Bis zum nächsten 20-jährigen Jubiläum…"


Gerd Dapprich | 16.07.2010
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