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Aktuelles - August 2010

„Wie entsteht Freundschaft und woran zerbricht sie?“

FernUni-Psychologe Dr. Horst Heidbrink referiert in der BürgerUniversität Lippstadt

Was sind eigentlich Freundschaften? Und wen bezeichnen wir als unseren „Freund“ oder unsere „Freundin“? Am Dienstag, 7. September, geht der FernUni-Psychologe Dr. Horst Heidbrink diesen und weiteren Fragen auf den Grund. Im Rahmen der BürgerUniversität Lippstadt referiert er um 19.00 Uhr im Rathaussaal der Stadt.

Wie kann ich Freunde gewinnen und behalten? Ist es in Zeiten des Internets einfacher, neue Freunde zu finden und den Kontakt zu alten zu pflegen? Wie wichtig ist es denn wirklich, Freunde zu haben?

Freundschaft hat in unserer Kultur eine feste Tradition. Gleichzeitig wird beklagt, sie habe an Bedeutung verloren. In der Psychologie ist das Interesse am Thema in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Vor allem zahlreiche populärwissenschaftliche Darstellungen haben Frauen- und vereinzelt auch Männerfreundschaften in den Blickpunkt des Interesses gerückt.

Auch im psychologischen Alltagswissen nehmen Freundschaften einen festen Platz ein. So machen sich Eltern ernsthafte Sorgen um ihre Kinder, wenn diese keine oder gar die falschen Freunde haben. Und auch für die meisten Kinder stellen Freundschaften die wichtigsten Beziehungen nach der zu den eigenen Eltern dar. Zwischen Frauen- und Männerfreundschaften gibt es zwar Unterschiede, dennoch gelten für beide recht ähnliche Regeln. Werden diese Regeln verletzt, kommt es schnell zum Abbruch der Freundschaft.

Carina Grewe | 11.08.2010
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