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FernUni fördert Fachforschung mit einer Million Euro bis einschließlich 2011

Antragsvorbereitungen für Drittmitteleinwerbungen im Focus

Die FernUniversität in Hagen stärkt die fachliche Forschung in ihren Fakultäten und ganz besonders interne Forschungskooperationen. Das Rektorat hat beschlossen, dafür drei neue Linien der internen Forschungsförderung einzurichten und maximal 1.000.000 Euro für die Förderung bis einschließlich 2011 bereitzustellen. Gefördert werden ausschließlich Antragsvorbereitungen für die Einwerbungen von Drittmitteln, also Finanzmittel, mit denen sich Privatwirtschaft oder öffentliche Einrichtungen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, Ministerien etc.) an der Finanzierung von Forschungsprojekten beteiligen.

Bei zwei der drei neuen Förderlinien geht es um Anschubfinanzierungen. Die erste Linie unterstützt auf diese Weise Anträge, mit denen Drittmittel für herausragende Projekte mit interner Verbundbildung eingeworben werden sollen. Das sind z. B. Programme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) oder Verbundprojekte auf nationaler und EU-Ebene.

Um Anschubfinanzierungen geht es auch bei der zweiten Förderlinie: Sie zielt auf „Leuchtturmprojekte“, mit denen Graduiertenprogramme für berufstätige Promovierende errichtet werden sollen. Eingebunden werden Stipendiaten und Stipendiatinnen, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Mit dieser internen Ausschreibung fördert das Rektorat zunächst einmalig gemeinsame Initiativen von Hochschullehrerinnen und -lehrern, die Programme zur strukturierten Promotion entwickeln wollen. Ebenso werden Antragsvorbereitungen für Drittmittelförderungen, vorzugsweise durch die DFG, unterstützt.

Werden Einzelanträge in Normalverfahren der DFG, EU oder in Projekten weiterer Förderer – wie z. B. der Industrie – gestellt, kann die Antragsvorbereitung mit der dritten Linie gefördert werden.

Weitergeführt wird die Förderung von Vortragsreisen des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Für Prorektor Prof. Dr. Gunter Schlageter „stärken die drei neuen Förderlinien die fachliche, insbesondere die kooperative Forschung.“ Sie decken damit einen wichtigen Teil der Maßnahmen und Ziele ab, die im Hochschulentwicklungsplan (HEP) projektiert sind: Stärkung der Profil- und Verbundbildung, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Einrichtung von Programmen der strukturierten Promotion.“

Gerd Dapprich | 10.03.2009
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