In Berlin eröffnet die FernUniversität in Hagen am 18. September um 18 Uhr ihr erstes Regionalzentrum. Mit ihrem zukünftigen flächendeckenden Netz von Regionalzentren wird die größte deutsche Universität bundesweit gleiche Standards bei der Betreuung ihrer 61.000 Studierenden – davon ca. 5.000 in Berlin – einführen und gewährleisten. 46.000 der Studierenden sind in Universitätsstudiengängen eingeschrieben, 80 Prozent von ihnen gleichzeitig berufstätig. Die Verantwortung für die fachliche Betreuung liegt nun bei den vier Fakultäten der einzigen staatlichen Fernuniversität mit deutschsprachigem Angebot.
Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Heimat-Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, wird zur Eröffnung ein Grußwort sprechen. Peter Greisler, Leiter der Abteilung Hochschulen im Bundesministerium für Bildung und Forschung, überbringt die Grüße von Bildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Neben FernUni-Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer werden auch Prof. Dr. Ulrich Wackerbarth, Sprecher des Kollegiums der Dekaninnen und Dekane, und Daniel Schwarz vom AStA in ihren Redebeiträgen die Bedeutung des neuen Regionalzentrums beleuchten. Den Festvortrag „Die Hauptstadtfrage in der jüngeren deutschen Geschichte“ hält Prof. Dr. Peter Brandt, Lehrgebiet Neuere Deutsche und Europäische Geschichte in Hagen.
Das SpreePalais, Standort des Regionalzentrums Berlin der FernUniversität
Im SpreePalais in Berlin-Mitte, wenige Meter entfernt von Berliner Dom und Museumsinsel, trägt das Regionalzentrum Berlin der FernUniversität nun dazu bei, vor allem Berufstätigen Top-Know-How zu vermitteln und ihre persönliche Kompetenzen zu erweitern. Das Ziel: dem „Faktor Mensch“ in der Wirtschaft heute und morgen größeres Gewicht geben und die Unternehmen besser für den Wettbewerb rüsten. Dafür entwickelt die FernUniversität, vor 35 Jahren vom damaligen NRW-Wissenschaftsminister Johannes Rau gegründet, ihr höchst flexibles Studiensystem ständig weiter.
Im Mai hat das Regionalzentrum bereits die persönliche Betreuung der Studierenden in der Bundeshauptstadt und im Umland wieder aufgenommen. Kurz darauf wurden die ersten Veranstaltungen vom neuen 30-köpfigen Mentoren-Team angeboten. Ihm gehören auch erfahrene Fachbetreuerinnen und -betreuer an, die schon im früheren Studienzentrum tätig waren, das FernUniversität und Humboldt-Universität gemeinsam unterhielten.
Wichtigste Pluspunkte des neuen Regionalzentrums sind das Betreuungskonzept der FernUniversität und die Menschen, die es vor Ort umsetzen – das motivierte, überwiegend junge Team aus Studienberaterinnen, medientechnischem Berater, Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mentorinnen und Mentoren. „Wir alle wollen hier etwas bewegen“, unterstreicht Heloisa von Oldershausen, Leiterin des Regionalzentrums Und vor allem die Fakultäten der FernUniversität optimal bei der Betreuung der Studierenden unterstützen und somit dem Betreuungskonzept zum Erfolg verhelfen. Nicht zu vergessen sei der Standortfaktor „zentrale Lage“: Die Verkehrsknotenpunkte an Hacke’schem Markt, Unter den Linden und Karl-Liebknecht-Straße sind nur wenige Minuten entfernt.
Der repräsentative Lichthof
Mentorinnen und Mentoren arbeiten in dem neuen Netzwerk in unmittelbarer Verantwortung der Fakultäten und sind an der FernUniversität angestellt. Das sorgt für klare und einheitliche Verhältnisse. Grundlage ist das neue Konzept der Betreuungsarbeit innerhalb des weltweit anerkannten Blended Learnings der FernUniversität: Sie verbindet dabei bewährte Studienmaterialien mit Neuen Medien, also dem Internet und den Einsatz moderner Kommunikationstechnik sowie Präsenzanteilen. Dazu passt eine hochmoderne Lernumgebung „vor Ort“ – ergänzend zur Arbeit im „heimischen Hörsaal“ und in realen und virtuellen Lerngruppen: helle, großzügig zugeschnittene und flexibel verwandelbare Räume mit einer technischen Ausstattung, die auch Videokonferenzanlage, Laptops, Beamer und Wireless LAN umfasst.
„Unsere Studierenden haben hier bereits ‚Fuß gefasst’“, freut sich Heloisa von Oldershausen. Sie freuen sich über das modern gestaltete Regionalzentrum. „Und aus Gesprächen mit Studierenden und Mentorinnen und Mentoren wissen wir, dass unser neues Konzept bereits angenommen wird.“ Erste Lerngruppen haben sich zusammengefunden. Auch die Lehrenden kommen gerne hier her.
Das Regionalzentrum ist nach dem hervorragenden Start auch für das kommende Semester bestens gerüstet. Für Heloisa von Oldershausen ist „es phänomenal, wie viele Präsenzveranstaltungen – Mentoriate und Arbeitsgruppen – es im kommenden Wintersemester hier geben wird“. Wie gut, dass es im SpreePalais und bei befreundeten Einrichtungen in unmittelbarer Nähe weitere nutzbare Räumlichkeiten gibt.
Das Regionalzentrum plant im Bildungsbereich mit weiteren Einrichtungen zu kooperieren. Interessierte dürfte es in den verschiedenen Bildungsstiftungen, zehn Kollegs, zwölf Volkshochschulen, vier Agenturen für Arbeit und bei privaten Bildungseinrichtungen sowie den großen Arbeitgebern zur Genüge geben.
Die Erfahrungen im Berliner „Pionier“-Zentrum fließen übrigens bereits jetzt in die Planungen für die weiteren 12 Regionalzentren ein, die in ganz Deutschland entstehen werden.
Der Medientechnische Berater Stephan Pieper mit der Videokonferenzanlage
Das Regionalzentrum
Adresse:
| FernUniversität in Hagen |
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| Regionalzentrum Berlin | http://www.fernuni-hagen.de/berlin/ |
| SpreePalais am Dom | Telefon: +49 30 2123 0918 |
| St. Wolfgangstrasse | Fax: +49 30 2123 0993 |
| 10178 Berlin |
Das Team des Regionalzentrums: Leiterin Heloisa von Oldershausen (2. v. re.) mit den Studienberaterinnen Dr. Heike Holtgrewe (re.) und Cornelia Dittrich (Mitte), Geschäftsstellenmitarbeiterin Cathleen Kühmstedt und dem Medientechnischer Berater Stephan Pieper
FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de