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FernUni-News - Argumente

Die FernUni vernetzt sich

Parlamentarischer Beirat gegründet

Sehr erfolgreich ist die FernUniversität in Hagen zurzeit im bildungspolitischen Umfeld von Bund und Land Nordrhein-Westfalen aktiv. Ihr Ziel ist eine breitere Finanzierung der Hochschule angesichts enorm gestiegener Studierendenzahlen und des erwarteten Studierendenbooms durch doppelte Abiturjahrgänge und den Wegfall der Wehrpflicht. Also sollen neben dem Bund auch andere Bundesländer mit „ins Boot“ geholt werden.

Erste Erfolge waren eine breite Diskussion in den Medien zur Bundesfinanzierung von Hochschulen. Die FernUniversität wurde bereits vorschnell als erste Bundesuniversität genannt. Die Debatte ist also eröffnet, da muss die FernUniversität ihre Positionen sinnvoll platzieren.

Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer hat gemeinsam mit dem Hochschulrat eine Initiative zur Vernetzung in Berlin angestoßen, um die notwendigen Informationen auch an die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger heran zu tragen.

Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen, unter ihnen viele Bildungspolitiker, haben den „Parlamentarischen Beirat FernUniversität“ in Berlin gegründet. Zum Vorsitzenden wurde der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel gewählt. Der „Parlamentarische Beirat FernUniversität“ soll dem Bundestag und der Bundesregierung, aber auch den Landesparlamenten und Landesregierungen als Ansprechpartner in allen Fragen des Fernstudiums und des lebensbegleitenden Lernens zur Verfügung stehen und für das spezifische Potenzial der FernUniversität sensibilisieren. Zudem will er die FernUniversität in Hagen unterstützen, ihre bundesweite Aufgabe zu erfüllen.

„Für die FernUniversität ist die Gründung eines Parlamentarischen Beirates ein bedeutender Schritt“, erklärte Rektor Hoyer, und der Hochschulratsvorsitzende Dr. Manfred Scholle hob hervor: „Abgeordnete aller Fraktionen sind beteiligt, um unseren Parlamentarischen Beirat zu konstituieren. Über die Bedeutung der FernUniversität besteht also interfraktionell Einigkeit. Das ist wichtig – denn nur gemeinsam kann es gelingen, die spezifischen Angebote der FernUniversität auch in Zukunft zu gewährleisten.“

Auch in Nordrhein-Westfalen wirbt die FernUniversität um eine breitere Unterstützung, etwa in Gesprächen mit Ministerin Svenja Schulze. Die FernUniversität diskutiert mit politischen Gremien wie dem Arbeitskreis Wissenschaft der SPD-Fraktion, der in Hagen tagte.

Und sie wird in den nächsten Wochen und Monaten auch in den Landesparlamenten der übrigen Bundesländer über ihre Aufgabe in der jeweiligen regionalen Bildungspolitik informieren. Denn die FernUniversität gibt es nur einmal in Deutschland. Genutzt wird sie jedoch in allen Bundesländern. Ausgiebig.

Mitglieder des Parlamentarischen Beirates

Zum Vorsitzenden des Beirates wurde einstimmig der Hagener SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel gewählt. Neben ihm wirken im Beirat die ehemalige Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) mit, die Bildungspolitiker und Bildungspolitikerinnen Ulla Burchardt (SPD), Dr. Thomas Feist (CDU), Kai Gehring (Bündnis 90/Die Grünen), Eberhard Gienger (CDU), Nicole Gohlke (Die Linke), Dr. Stefan Kaufmann (CDU), Prof. Dr. Martin Neumann (FDP), Dr. Ernst-Dieter Rossmann (SPD), Swen Schulz (SPD) und Uwe Schummer (CDU), der Gesundheitspolitiker und FernUni-Absolvent Jens Spahn (CDU), der Parlamentarische Staatssekretär a.D. und Wirtschaftspolitiker Ernst Hinsken (CSU) sowie der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Alumnus der FernUniversität Hubertus Heil (SPD).„Ich freue mich auf die Beiratsarbeit, denn ich halte unser Anliegen für wirklich wichtig“, sagte René Röspel nach seiner Wahl zum Vorsitzenden. „Und das sage ich nicht nur als Hagener Abgeordneter, sondern vor allem als Bildungs- und Forschungspolitiker aus Überzeugung.“

Susanne Bossemeyer | 08.03.2011
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