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Neue Zielgruppen erschließen, die „Marke FernUniversität“ festigen

Marketing-Maßnahmen der FernUniversität zum Wintersemester 2006/2007

Die Zahl der Studierenden der FernUniversität in Hagen soll wieder steigen. Einen wichtigen Beitrag soll das von einer Marekting-Arbeitsgruppe der FernUniversität entwickelte Maßnahmen-Paket leisten. Damit diese Werbemaßnahmen richtig greifen können, muss man zunächst genau wissen, wen man damit ansprechen möchte.

Hauptzielgruppe der FernUniversität sind ja seit jeher Berufstätige, die etwas für ihre Zukunft tun wollen. Immer größer wird aber in letzter Zeit auch das Interesse an einem FernUni-Studium von Abiturientinnen und Abiturienten: Aufgrund der hohen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt streben sie mittlerweile häufig ein Studium neben einer Berufsausbildung, neben dem Wehr- oder Zivildienst oder im Zuge der sonstigen individuellen Lebensgestaltung an.

Um nun diese unterschiedlichen Zielgruppen anzusprechen, sind in den letzten Monaten verschiedene Werbemittel entwickelt worden, von klassischen Werbeträgern wie Flyern, Plakaten und Anzeigen bis hin zu Lesezeichen.

Große Nachfrage: das Lesezeichen

Die Douglas Holding AG in Hagen hat der FernUniversität die Gelegenheit gegeben, eine Beilage in das Douglas Card Magazin einzulegen. Ideal hierfür erschien der Marketing-AG ein Lesezeichen. Ein Volltreffer – das beweist die große Nachfrage, die die FernUniversität verzeichnet. Speziell karriereorientierte berufstätige Frauen zwischen 30 Jahren und Mitte 40 konnten mit dem Lesezeichen „Ganz schön klug“ erreicht werden, das die für diese Zielgruppe besonders interessanten Bachelor- und Akademie-Studiengänge aufzeigt. 2,5 Millionen Lesezeichen wurden mit dem Douglas Card Magazin auf den Weg gebracht.

Die Zusammenarbeit mit der Thalia Group der Douglas Holding war ebenfalls interessant für die FernUniversität: Sie konnte dem Thalia Magazin – mit einer Auflage von 250.000 Exemplaren – den Flyer „Erfolgreich weiterkommen“ beilegen, der die Hauptzielgruppe der an Bildung interessierten Berufstätigen bedient. Auf 6 DIN A-5 Seiten informiert die Broschüre über die FernUniversität, das Fernstudium, ihr Studienangebot und die Zulassungsbedingungen.

Diese Hauptzielgruppe wurde zusätzlich mit dem Infoflyer „Studieren wo immer Sie wollen“ versorgt. Dieser Beileger erschien in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Um Abiturientinnen und Abiturienten zu erreichen, hat die Marketing-AG verschiedene Kommunikationskanäle genutzt. Schon früh ist an 12. und 13. Klassen der Flyer „Beweg Dich“ verschickt worden. Die Abendgymnasien wurden analog mit dem Flyer „Studieren wo immer Sie wollen“ versorgt. In der Zeitschrift Unicum-Abi erschien sowohl im Juni/Juli-Heft als auch auf der Internetseite www.unicum.de ein redaktioneller Beitrag über die FernUniversität: „Studium plus Beruf – flexibel studieren an der FernUni Hagen“.

Da erfahrungsgemäß die Studienentscheidung auch eine Familienentscheidung ist, wurden zusätzlich Anzeigen in den überregionalen Titeln „Die Zeit“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, Süddeutsche Zeitung“ und „taz“ geschaltet. Die Anzeigen nehmen – etwas hintergründig – das Thema Abitur und die anschließende Berufswahl auf. Weitere Anzeigen haben die Aufgabe, die Marke FernUniversität präsenter zu machen. Die Marketing-AG setzt hier auf ein ungewöhnliches „Typoanzeigenkonzept“ mit viel Weißraum, das sich gestalterisch klar von den in der Weiterbildung üblichen Symboliken, wie z.B. dem Doktorhut, abhebt.

Parallel wird selbstverständlich in den Studienzentren und auf Veranstaltungen mit diesen Werbematerialien und Plakaten gearbeitet. Pressekonferenzen in den Studienzentren mit Rektor Hoyer bzw. Prorektor Schimank und Dekan Weibler rückten das neue Studienangebot stärker in den Fokus und komplettierten auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit das Maßnahmenpaket.

Parallel wurden und werden die Werbemaßnahmen über einen Fragebogen im Internet sowie mit Unterstützung des Service-Centers vom Lehrgebiet Marketing (Univ.-Prof. Dr. Rainer Olbrich) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft evaluiert.

Auf der Basis dieser Ergebnisse kann dann das Kommunikationskonzept zum Sommersemester 2007 noch effizienter entwickelt werden.
Claudia Milzkott | 25.08.2006
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