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Gewollte und gelebte Kooperation

Absolvent des Doppelabschlussprogramms der Hagener und Pécser Universität erhält Commerzbank-Stipendium

Es wächst und trägt Früchte – das 2001 von den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der ungarischen Universität Pécs und der FernUniversität in Hagen ins Leben gerufene Doppelabschlussprogramm. Erstmals zeichnete die ungarische Stiftung „Deutschsprachiges Fernstudienzentrum Budapest“, 2004 von der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. gegründet, nun einen Absolventen dieses Programms mit dem „Commerzbank Stipendium“ aus. Möglich gemacht hat die Stipendienvergabe die Commerzbank Zrt., die das Fernstudienzentrum Budapest und das deutschsprachige Fernstudium in Ungarn finanziell unterstützt.

Adél Nagy, Vizepräsidentin und Regionaldirektorin der Commerzbank Zrt., und Hans-Jürgen Dütemeyer, Kurator der Stiftung Deutschsprachiges Fernstudienzentrum Budapest, überreichten dem Abschlussbesten István Reiz im Rahmen einer Feierstunde im Senatssaal der Universität Pécs die Stipendienurkunde und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Adél Nagy (re.), Vizepräsidentin und Regionaldirektorin der Commerzbank Zrt., und Hans-Jürgen Dütemeyer, Kurator der Stiftung Deutschsprachiges Fernstudienzentrum Budapest, überreichten István Reiz die StipendienurkundeAdél Nagy (re.)
"Gute Kooperationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie von beiden Seiten gewollt, gelebt und immer wieder an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden“, erklärte Regina Zdebel in ihrem Grußwort. Der beste Beweis für die hervorragende Qualität des Doppelabschlussprogramms seien die anwesenden Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen. Gemeinsam mit Lothar Schulte, Wissenschaftsattaché der Deutschen Botschaft, übergab die Kanzlerin der FernUniversität in Hagen die Diplomurkunden an vier ebenfalls geehrte Absolventinnen und Absolventen.

Sie verband ihre Glückwünsche an den Abschlussjahrgang mit der Anerkennung der Leistung der beteiligten Fakultäten, namentlich Prof. Dr. Gábor Rappai (Pécs) und Prof. Dr. Volker Arnold (Hagen). „Besonderen Dank verdienen auch die ideellen und finanziellen Förderer, die Stiftung Deutschsprachiges Fernstudienzentrum Budapest, ihre Sponsoren sowie der Deutsche Akademische Austauschdienst.“

Schulte unterstrich den hohen Stellenwert der Doppelqualifikation für den internationalen Arbeitsmarkt und sicherte beiden Universitäten sowie dem deutschsprachigen Fernstudium in Ungarn auch für die Zukunft seine Unterstützung zu.

An die Anfänge der Kooperation erinnerte Prof. Dr. Gábor Rappai in seiner Ansprache. Die Entwicklung sei vergleichbar mit einem Spross, der sich zu einem kräftigen Baum auswachse. 2001 hätten eine Handvoll leistungsorientierter deutschsprachiger Studierender der Universität Pécs sich für das Programm eingeschrieben, im aktuellen Sommersemester seien es bereits 65.

Mit seinem Schlusswort beendete Dr. Zoltán Schepp, Direktor der Masterstudiengänge der Pécser Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, den offiziellen Teil der Feierstunde und lud zum Empfang ein.

proe | 28.05.2008
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